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25 Grad und Sonne: Der April zeigt seine freundliche Seite

Offenbach. Die einen müssen Keller auspumpen, die anderen können sich in der Sonne aalen: In Sachen Wetter war das Land am Wochenende zweigeteilt. Doch fast überall wird es schöner.

25 Grad und Sonne: Der April zeigt seine freundliche Seite

Die Blüten einer Zierkirsche leuchten in der Sonne. In den kommenden Tagen soll das Wetter endlich frühlingshaft werden. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Nach Frühlingsgewittern mit teils unwetterartigen Regenschauern zeigt sich der April in den kommenden Tagen von seiner sonnigen Seite.

Dabei werden vor allem im Süden Deutschlands Temperaturen von bis zu 25 Grad erreicht, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. „Angenehme Frühlingstage stehen uns bevor“, sagte ein DWD-Meteorologe am Samstag in Offenbach.

Besonders im Norden und Osten Deutschlands war davon am Samstag aber nichts zu sehen: In einigen Regionen in Niedersachsen regnete es in der Nacht zum Samstag so heftig, dass Flüsse und Bäche über die Ufer traten. Besonders betroffen waren die Gemeinden Neuenkirchen, Soltau und Walsrode. Auf der Bahnstrecke zwischen Celle und Uelzen kam es zu Zugverspätungen: Wegen großer Wassermengen in Gleisbettnähe fuhren die Züge langsamer. Das sei aber eine Vorsichtsmaßnahme, sagte ein Bahn-Sprecher. Auch die Menschen in Hamburg und Berlin erlebten ein graues und feuchtes Wochenende.

In Osthessen sorgten Starkregen und Unwetter für einen Großeinsatz der Rettungskräfte. Schlammlawinen bedeckten Straßen und beschädigten Häuser, Keller liefen voll Wasser und wurden ausgepumpt, wie die Polizei mitteilte. Besonders betroffen waren Fulda, Eichenzell, Hofbieber und Petersberg. In den betroffenen Gebieten ereigneten sich mindestens 22 wetterbedingte Verkehrsunfälle. Die Rettungskräfte zählten insgesamt 173 Einsätze, an denen 470 Helfer beteiligt waren.

Vor allem im Süden und Südosten sah es ganz anders aus: „Der Blick ist traumhaft heute - man sieht bis weit nach Österreich“, sagte etwa ein Sprecher der Herzogstandbahn im oberbayerischen Kochel am See. Wie der DWD mitteilte, sollten die Temperaturen am Samstag auf 23 Grad in Bamberg und auf 20 Grad in Kempten und Oberstdorf steigen. Auch in Sachsen und Thüringen stiegen die Temperaturen vielerorts auf über 20 Grad.

Nach und nach darf sich fast ganz Deutschland auf sommerliches Wetter freuen: An Sonntag halten sich einzelne Regenschauer nur noch im Norden und Westen. Sonst lockt blauer Himmel überall ins Freie. Dabei steigen die Temperaturen auf Werte von mindestens 19 Grad. Nur an der Küste bleibt es mit 12 bis 18 Grad etwas frischer.

Zum Wochenbeginn kühlt es kaum ab - allerdings werden die Gewitter wieder häufiger. Sie breiten sich am Montag von Schleswig-Holstein über die Mitte bis zum Erzgebirge und der Lausitz aus. Auch an den Alpen kann es regnen. Dort gibt es auch am Dienstag Gewitter und teils kräftigen Regen. Im restlichen Land bleibt es trocken.

Von Mitte der Woche an darf sich vor allem der Westen auf richtig sommerliches Wetter freuen. Etwa in Baden-Württemberg rechnete der DWD mit Temperaturen von bis zu 25 Grad, auch im Rheinland und im Ruhrgebiet könnte die 25-Grad-Marke geknackt werden. In Hessen könnten in den kommenden Tagen bei Sonnenschein etwa 23 Grad erreicht werden.

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