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25 Taliban bei Gefechten mit US-Armee getötet

Kabul (dpa) - Bei Gefechten und einem Luftangriff der US-geführten Koalitionstruppen sind in der südafghanischen Provinz Urusgan nach Militärangaben acht Zivilisten und 25 Aufständische getötet worden.

25 Taliban bei Gefechten mit US-Armee getötet

Im Kampf der US-geführten Koalitionstruppen gegen die Taliban kommt es immer wieder zu zivilen Opfern. (Archivbild)

Die Koalition teilte mit, Taliban-Kämpfer hätten während der Gefechte am Vortag elf Zivilisten als Geiseln genommen und als menschliche Schutzschilde missbraucht. Die Aufständischen hätten auf dem Gelände mit den Zivilisten, unter denen mehrere Kinder gewesen seien, Zuflucht gesucht und von dort aus die Soldaten beschossen. Die Truppen hätten einen Luftangriff angefordert, ohne zu wissen, dass sich Unbeteiligte am Ziel aufhielten.

Die Koalition teilte weiter mit, nach den Kämpfen hätten Soldaten drei überlebende Zivilisten entdeckt und zur medizinischen Behandlung auf einen Militärposten gebracht. Der Polizeichef Urusgans sagte laut der Mitteilung des Militärs: «Die Taliban nutzen die Häuser unschuldiger Zivilisten und halten sie mit Gewalt fest, um afghanische und Koalitionstruppen anzugreifen. (...) Wenn Zivilisten bei diesen Angriffen getötet werden, sind dafür die Taliban und ihre terroristischen Unterstützer verantwortlich.» Afghanische Soldaten und Koalitionstruppen unternähmen alles, um «Kollateralschäden» zu vermeiden. Die zivilen Opfer bei Operationen ausländischer Militärs sorgen für wachsenden Unmut in der afghanischen Bevölkerung.

Erst am Sonntag hatten Augenzeugen gesagt, bei einem Luftangriff in der nördlich von Kabul gelegenen Provinz Kapisa seien mindestens 19 Zivilisten getötet worden. Die örtliche Polizei sprach indes von «mehr als zehn» getöteten Taliban-Kämpfern. Ein Polizeisprecher sagte, man prüfe Berichte über Opfer unter der Zivilbevölkerung.

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