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„3 Tage in Quiberon“: Emily Atef wollte Hoffnungsschimmer

Berlin. Der Regisseurin war es wichtig, ihren Film über Romy Schneider tröstlich enden zu lassen. Sie konnte und wollte keinen Schluss „in Dunkelheit“.

„3 Tage in Quiberon“: Emily Atef wollte Hoffnungsschimmer

Emily Atef (r) mit ihrer Hauptdarstellerin Marie Bäumer, die Romy Schneider spielt. Foto: Gerald Matzka

Der Regisseurin Emily Atef lag es am Herzen, ihrem Romy-Schneider-Film „3 Tage in Quiberon“ ein tröstliches Ende zu geben.

„Für mich war es extrem wichtig, mit einem Schimmer von Hoffnung und Licht den Film zu beschließen“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur, „weil wir wissen, dass sie ein Jahr später nicht mehr da ist.“

Der Film dreht sich um ein Interview, das Romy Schneider im Jahr 1981 dem Magazin „Stern“ gab. Am 29. Mai 1982 wurde sie tot aufgefunden. „Ich bin ein sehr optimistischer Mensch, ich kann und will nicht in Dunkelheit enden“, betonte Atef. Sie könne sehr tief gehen und die Verzweiflung Schneiders zeigen, aber sie brauche „etwas Licht“.

An das Ende des Films habe sie daher eine Szene gesetzt, in der der Fotograf Robert Lebeck der Schauspielerin die Druckfassung des Interviews überbringt, so Atef. Lebeck, der 2014 starb, habe ihr erzählt, dass er Schneider nie „so in Frieden und bei sich und so schön“ gesehen habe wie an diesem Nachmittag. „Da wusste ich: Das ist mein Ende.“

In deutschen Kinos läuft „3 Tage in Quiberon“ am Donnerstag an.

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