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Fußball: Champions League

3:1 - Barcelona triumphiert in Berlin

Berlin Der FC Barcelona hat zum vierten Mal die Champions League gewonnen. Barcelona siegte am Abend mit dem Deutschen Marc-André Ter Stegen im Tor mit 3:1 gegen Juventus Turin. Die Italiener wehrten sich lange, doch am Ende setzte sich die große Offensivqualität der Katalanen durch.

3:1 - Barcelona triumphiert in Berlin

Barca-Torwart Marc-André ter Stegen konnte den Ausgleich nicht verhindern. Foto: Federico Gambarini

Der vierte Champions-League-Erfolg ist zugleich das zweite Triple der Vereinsgeschichte für den FC Barcelona. Ivan Rakitic (4. Minute), Luis Suarez (68.) und Neymar (90. plus 7) erzielten vor 70.500 Zuschauern im Berliner Olympiastadion die Treffer für Barca. Für die Italiener traf Alberto Morata zum zwischenzeitlichen Ausgleich (55.).

ter Stegen im Torhüter-Olymp

Mit 23 Jahren ist der deutsche Torhüter Marc-André ter Stegen damit bereits im Torhüter-Olymp angekommen. Als jüngster deutscher Schlussmann hat der gebürtige Gladbacher die Champions League gewonnen. Beim 3:1-Erfolg genoss ter Stegen den Triumph mit Schlusspfiff im Berliner Olympiastadion zunächst ganz alleine in seinem Strafraum. Vor ihm durften erst vier anderen deutsche Keeper den Champions-League-Pokal in den Himmel recken: Bodo Illgner, Stefan Klos, ter Stegens großes Vorbild Oliver Kahn und Manuel Neuer.

Lange war der deutsche U21-Nationaltorhüter nicht gefordert, war dann beim ersten gefährlichen Turiner Angriff aber schuldlos am Gegentor. Seine einzige Schwäche blieb folgenlos, als er eine Viertelstunde vor Schluss eine Ecke unglücklich auf den eigenen Mann abwehrte.

In der Liga nicht gefordert

Es ist Ter Stegens zweiter internationaler Titel nach der U17-EM 2009. Zwar holte Barça in Spanien auch Meisterschaft und den Pokal, allerdings steht bei Ligaspielen Konkurrent Claudio Bravo zwischen den Pfosten.

Im Finale gegen Juventus standen aber von Anfang an die Offensiv-Kräfte von Barcelona im Fokus. Lionel Messi, Luis Suarez und Neymar wirbelten die Turiner Abwehr von Beginn an durcheinander, die logische Folge war das 1:0 durch den ehemaligen Schalker Ivan Rakitic. Der Mittelfeld-Stratege schob einen Pass von Andres Iniesta über die Linie.

Einseitiges Duell?

In der Folge sah es nach einem einseitigen Finale von Berlin aus, Barcelona dominierte das Geschehen, Juventus fand nur durch Härte in die Partie. Der ehemalige Leverkusener Arturo Vidal hatte Glück, dass er nach mehreren harten Fouls nur die Gelbe Karte sah.

In der zweiten Halbzeit ließ Barcelona etwas nach, was die Italiener im Stile einer Spitzenmannschaft sofort ausnutzten. Der bei Barcelonas Erzrivalen Real Madrid ausgebildete Alvaro Morata drückte einen Abpraller zum umjubelten Ausgleich über die Linie. 

Elfmeterpfiff bleibt aus

Jetzt lebte das Spiel von der Spannung, wogte hin und her und tatsächlich hätte Juventus mit ein bisschen mehr Glück in Führung gehen können. Ein möglicher Elfmeterpfiff nach einer ruppigen Aktion im Strafraum gegen Paul Pogba blieb aber aus. Es war die entscheidende Szene des Spiels, denn nur wenige Augenblicke später erzielte Luis Suarez auf der anderen Seite den Führungstreffer für Barcelona.

Juventus versuchte in der Endphase zwar noch einmal alles, doch den entscheidenden Konter setzte Barcelona. Der frühzeitige Knock-out durch einen Neymar-Kopfball blieb zwar aus, weil der Torrichter ein Handspiel gesehen hatte. In der siebten Minute der Nachspielzeit schoss der Brasilianer seinen Klub und auch Marc-André ter Stegen aber doch zum 3:1 und damit ins Glück.

Juventus Turin - FC Barcelona 1:3 (0:1) 


Juventus Turin:


FC Barcelona:


Schiedsrichter:


Zuschauer:


Tore:


Gelbe Karten:

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