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340 Kinder kämpfen bei etwas anderen Bundesjugendspielen

Max-Wittmann-Förderschule

Socken-Weitwurf, Dauerlauf mit Motivationshilfe und Laufen im Kostüm: 340 Kinder der Max-Wittmann-Förderschule nahmen an den etwas anderen Bundesjugendspielen der Schule teil und kämpften um einen Platz auf dem Treppchen.

EVING

von Von Thilo Kortmann

, 01.06.2012

Christine Karasch hat Cecilia und Lucas an die Hand genommen, um gemeinsam mit ihnen den Dauerlauf zu bestreiten. Weitere Pärchen aus jungen Förderschülern und Älteren haben sich gebildet, Händchen haltend drehen sie die Runden.Lucas reißt den Arm jubelnd in die Höhe, als sie das Ziel erreichen. Karasch ist Integrationshelferin und die anderen älteren Mitläufer, die die jungen Förderschüler motivieren und unterstützen sollen, sind Schüler des Heisenberg-Gymnasiums.

 Der gemeinsame Lauf ist an diesem Mittwoch die letzte Disziplin bei den Bundesjugendspielen der Max-Wittmann-Förderschule. Insgesamt 340 Kinder, 260 aus Eving und 80 aus Hombruch, zeigen ihr Können im Laufen, Werfen und Springen. Neben der Motivationshilfe beim Dauerlauf unterstützen die Gymnasiasten beim Ballwurf, nehmen die Zeit, messen die Weite beim Weitsprung, haken den Sand und schreiben die Urkunden.

 Ein sportliches Angebot gab es für die ganz jungen oder die Schüler, die aufgrund ihres Handicaps nicht an den Wettkämpfen teilnehmen konnten. Eigens für die wurden die Bundesjugendspiele in spielerischer Form aufgegriffen. Dazu gehörten das Laufen in Verkleidung und Kostümen, Socken-Weitwurf oder Zielwerfen mit Wasserschwämmen. Statt 4 mal 100 Meter Staffellauf, wurde ein spielerischer Pendellauf initiiert.„Für die Kinder, die nicht an den regulären Disziplinen teilnehmen können, sollen Spiel und Spaß im Vordergrund stehen“, sagte Brigitte Giesenkirchen, Lehrerin an der Max-Wittmann-Förderschule.

 Seit rund 18 Jahren besteht die Kooperation zwischen dem Heisenberg-Gymnasium und der Förderschule.Die Bundesjugendspiele finden in diesem Jahr zum letzten Mal gemeinsam für die Schüler aus Eving und Hombruch statt. Nächstes Jahr verringert sich die Teilnehmerzahl um 80 Kinder. Durch die erst kürzlich neu eingeweihte Dependance der Max-Wittmann-Schule in Hombruch, werden dort im kommenden Jahr eigene Bundesjugendspiele ausgetragen.