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Im Flugzeug: Paar entdeckt Riesenspinne im Rucksack

49 Delfine verendet, verrückter Flug, Millionen bei Jobcentern verschwendet?

NRW 190 Millionen Euro sollen jährlich bei Arbeits-Qualifzierungsmaßnahmen verschwendet werden, ein Paar aus München entdeckt im Flugzeug eine Riesenkrabbenspinne im Rucksack. Die Sperrung der Bahnstrecke Duisburg-Essen, ein verrückter Raketenflug, 49 verendete Delfine - hier ist das Morgen Update. 

Das Wetter:

Die Woche startet örtlich zunächst noch mit Regen - aber nur am Morgen. Bis zum Mittag haben sich die Regenwolken in den meisten Teilen des Landes verflüchtigt. Die Temperaturen klettern auf 8 bis 11 Grad.

Der Verkehr

Für Bahnfahrer im Ruhrgebiet hat mit einer Vollsperrung auf der Bahn-Hauptstrecke zwischen Essen und Duisburg eine Zeit voller Umleitungen, Ausfälle und Verspätungen begonnen. Die Sperrung gilt seit der Nacht zum Samstag.

Bahn-Strecke zwischen Essen und Duisburg gesperrt

Bauarbeiten stellen Pendler vor Herausforderung

ESSEN/DUISBURG Eine der wichtigsten Bahnstrecken Deutschlands ist seit Freitag voll gesperrt. Für Bahnfahrer bedeutet das: Ausfälle, Verspätungen, Umleitungen. Der Ersatzverkehr zwischen Duisburg und Essen ist im Berufsverkehr am Montagmorgen aber gut angelaufen. Was Pendler und Bahnkunden nun wissen müssen. mehr...

 

Das ist gestern Abend und in der Nacht passiert

  • Der Bundesrechnungshof hat den Arbeitsagenturen einem Medienbericht zufolge Geldverschwendung bei Maßnahmen für die Qualifizierung von Arbeitslosen vorgeworfen. Hochgerechnet auf alle Jobcenter dürfte ein jährlicher Schaden von rund 190 Millionen Euro entstehen. Das berichtet der „Tagesspiegel“ unter Berufung auf eine Mitteilung der Rechnungsprüfer an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Hintergrund sei, dass Jobcenter Kurse bei privaten Bildungsträgern organisieren und bezahlen, in denen in der Regel Langzeitarbeitslose für den Arbeitsmarkt qualifiziert werden sollen.
  • Eine Riesenkrabbenspinne hat sich unbemerkt im Rücksack von Australienreisenden versteckt und ist mit nach Deutschland geflogen. Bereits im Flugzeug hatte das Paar aus München gemerkt, dass eine Spinne unwissentlich in deren Rucksack gelangt war. Die zu Hilfe gerufenen Zöllner kümmerten sich um die Riesenkrabbenspinne. Die Spinne soll nun an eine Privatperson zur Pflege vermittelt werden. Riesenkrabbenspinnen können eine Spannweite von 25 bis 30 Zentimetern erreichen.

49 Delfine verendet, verrückter Flug, Millionen bei Jobcentern verschwendet?

Die Riesenkrabbenspinne in einem Karton. Auf ihrer Rückreise von Australien nach München hat ein Paar eine Riesenkrabbenspinne im Rucksack entdeckt. Foto: Hauptzollamt München/dpa 

  • Die Zahl der Toten bei dem Brand in einem sibirischen Einkaufszentrum ist auf 48 gestiegen. Dies teilte das Ministerium für Katastrophenschutz mit, wie die Nachrichtenagentur Tass meldete. Unter den Toten sollen auch eine Reihe von Kindern sein. Mehr als 40 Menschen wurden verletzt. Insgesamt wurden laut Ministerium 64 Menschen vermisst gemeldet, darunter seien auch die noch nicht identifizierten Toten. Das Feuer war am Abend im vierten Stock des Einkaufszentrums in der Stadt Kemerowo ausgebrochen.
  • Saudi-Arabien hat sieben aus dem Jemen abgefeuerte Raketen abgefangen. Die Geschosse seien von der Luftabwehr zerstört worden, berichteten saudische Medien in der Nacht unter Berufung auf Militärquellen. Drei der Raketen hätten auf die Hauptstadt Riad gezielt, je eine weitere auf Chamis Muschait und Nadschran sowie zwei auf Dschaizan. Bei der Zerstörung der Raketen gestern Abend seien Trümmerteile auch auf Wohngebiete gefallen und hätten in Riad mindestens einen Menschen getötet. Zwei weitere wurden dort verletzt.
  • An einem Strand in der Nähe der argentinischen Stadt Puerto Madryn sind 49 Delfine verendet. Insgesamt waren Medienberichten zufolge 61 Tiere gestrandet, örtliche Wildhüter konnten aber zwölf Delfine wieder ins Meer zurückbringen. Die Ursache für das Verhalten der Delfine sei unklar, zitierte die Agentur Télam einen Experten. Es sei möglich, dass die Tiere desorientiert gewesen seien oder auf der Flucht vor Killerwalen. Puerto Madryn in der Provinz Chubut liegt etwa 1200 Kilometer südlich der Hauptstadt Buenos Aires.
  • Nach dem Überfall auf den Geldboten eines Kölner Ikea-Möbelhauses sind die Täter noch immer auf der Flucht. Die Fahndung laufe, teilte die Polizei am Montagmorgen mit. Bei der Tat am Samstagmorgen hatte ein Mann den 60 Jahre alten Geldboten auf dem Parkplatz des Kaufhauses im Kölner Stadtteil Godorf mit einer Waffe bedroht, während ein zweiter Räuber im Auto mit laufendem Motor wartete. Beide entkamen unerkannt mit der Beute. Wenig später wurde der Wagen der Männer brennend auf einem Feld in der Nähe entdeckt. Das Auto hatte gestohlene Kennzeichen.
  • Eishockey-Star Christian Ehrhoff beendet einen Monat nach dem Gewinn von Olympia-Silber überraschend seine glanzvolle Karriere. Das gab der 35-Jährige am Sonntag nach dem Viertelfinal-Aus in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mit den Kölner Haien bekannt. Der frühere NHL-Verteidiger wird damit auch nicht mehr bei der Weltmeisterschaft in Dänemark vom 4. bis 20. Mai unter Bundestrainer Marco Sturm antreten. Für den Deutschen Eishockey-Bund und Bundestrainer Sturm ist das Karriere-Ende des einst für kurze Zeit bestbezahlten Abwehrspielers der nordamerikanischen Profiliga ein herber Verlust. 
  • Mit einer selbstgebastelten Rakete hat sich ein US-Amerikaner gut einen halben Kilometer hoch in die Luft geschossen. Ziel der merkwürdigen Aktion: beweisen, dass die Erde flach ist. Mike Hughes - Spitzname „Mad Mike“ - hob am Samstag nach monatelangen Verzögerungen über dem kleinen Ort Amboy in der kalifornischen Mojave-Wüste ab, wie die „Tech Times“ berichtete. An zwei Fallschirmen sei der 61-Jährige wieder auf den Boden zurückgekehrt. Bei vorherigen Tests hatte sich „Mad Mike“ teils schwere Verletzungen zugezogen. Dieses Mal ging es Hughes nach der Landung recht gut. Ob er seine Theorie von der flachen Erde danach bestätigt oder widerlegt sah, wurde nicht bekannt.

Das wird heute spannend oder wichtig:

  • Im Skandal um die unerlaubte Nutzung der Daten von Millionen Facebook-Nutzern im US-Wahlkampf empfängt Bundesjustizministerin Katarina Barley am Montag Vertreter des weltgrößten sozialen Netzwerks in Berlin. Sie wolle „umfassende Aufklärung“ darüber erhalten, ob deutsche Nutzer betroffen seien und was Facebook tun wolle, um so etwas in Zukunft zu verhindern, hat die SPD-Politikerin erklärt.
  • Ein Autofahrer soll seinen Wagen im vergangenen Jahr absichtlich vor einer Diskothek in eine Menschengruppe gelenkt haben. Vier Monate nach der Schreckensfahrt in der Cuxhavener Innenstadt muss sich ab Montag ein 29-Jähriger vor dem Landgericht Stade verantworten.
  • Die Zahl der tödlichen Motorradunfälle ist im vergangenen Jahr in Nordrhein-Westfalen um zwölf Prozent gestiegen. 84 Menschen kamen bei Motorradunfällen ums Leben. Das Innenministerium startet deswegen am Montag in Wuppertal zum Start der Motorradsaison ein Präventionsprojekt.
  • Sie gaben sich als Polizisten aus und brachten Senioren um ihr Geld: Ein mutmaßliches Mitglied einer Betrügerbande steht ab heute in Köln vor Gericht. Der 27-Jährige soll zusammen mit weiteren Tätern im vergangenen Jahr ältere Menschen in Leverkusen erpresst haben. Laut Anklage riefen die Betrüger als angebliche Polizeibeamte bei ihren Opfern an und behaupteten, dass gegen sie ausländische Haftbefehle vorlägen oder dass sie Steuern nachzahlen müssten. Um die Sache zu klären, sollten die Angerufenen Geld bezahlen. Auf diese Weise erbeutete die Bande laut Anklage in sechs Fällen rund 47.000 Euro. 
  • Unter strikten Sicherheitsvorkehrung beginnt am Gefängnis Stuttgart-Stammheim ein Prozess gegen die mutmaßlichen Führer der türkisch-nationalistischen Straßengang „Osmanen Germania BC“. Vor Gericht stehen acht Männer im Alter zwischen 19 und 46 Jahren, darunter der Weltpräsident und der Weltvizepräsident der rockerähnlichen Gruppierung.
  • Nach seiner Festnahme in Schleswig-Holstein soll der von der spanischen Justiz verfolgte frühere katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont em zuständigen Amtsgericht vorgeführt werden. Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft dient die Vorführung allein der Überprüfung der Identität. Über eine mögliche Auslieferungshaft müsste das Oberlandesgericht in Schleswig entscheiden.

Hier geht es zum täglichen Update von Borussia Dortmund.


Heute vor...

...15 Jahren unterzeichnen die ehemaligen Sowjetrepubliken Estland, Lettland und Litauen sowie Bulgarien, Rumänien, Slowenien und die Slowakei die Beitrittsverträge zur Nato.

Das ist in den sozialen Netzwerken los:

Der Rheinneckarblog hat einen Terroranschlag in Mannheim frei erfunden und das erst hinter der Bezahlschranke aufgelöst. Rund 50 Angreifer hätten mit Messern und Macheten mehr als 130 Menschen getötet schrieb der Betreiber des Blogs. Blog-Betreiber Hardy Prothmann lieferte sich unter anderem auf Facebook heftige Wortgefechte mit Kommentatoren beschimpfte einzelne und drohte ihnen Prügel an. Er habe mit dem Bericht aufrütteln wollen und für Fake-News sensiblisieren, erklärte er. Im Netz hagelt es Kritik. 

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