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50 Jahre „ttt“: Das politische Feuilleton im Fernsehen

Frankfurt/Main. Ein Urgestein des deutschen Fernsehens feiert Geburtstag: Seit 50 Jahren ist „ttt - titel, thesen, temperamente“ auf Sendung.

50 Jahre „ttt“: Das politische Feuilleton im Fernsehen

Max Moor ist seit 2007 Moderator von „ttt - titel, thesen, temperamente“. Foto: Tobias Hase

Das TV-Magazin war dabei, als Andy Warhol im Bett über die Bedeutung der Kunst philosophierte. Heinrich Böll überraschte ein Kamerateam von „titel, thesen, temperamente“ am Flughafen mit der Nachricht, dass er den Literaturnobelpreis gewonnen habe.

Seit einem halben Jahrhundert hat sich das vom Hessischen Rundfunk (hr) verantwortete „ttt“ einem breiten Kulturspektrum verschrieben. Jetzt feiert das im Ersten stets am Sonntagabend ausgestrahlte Magazin seinen 50. Geburtstag. Die erste Ausgabe von „titel, thesen, temperamente“ zeigte der Hessische Runfunk (hr) am 4. Dezember 1967.

Damals war der Hessische Rundfunk mit dem Vorsatz angetreten, kritisches politisches Feuilleton zu machen. Frech und unterhaltsam sollten die Beiträge daherkommen - und sie sollten auch die Popkultur abbilden. Der Anspruch gelte immer noch, sagt die beim hr für die Sendung verantwortliche Redakteurin Edith Lange.

Seit 2006 gehören auch der WDR, der BR, der MDR, NDR und rbb zu den Trägern des Kulturmagazins. „Die Sendung hat immer eine Haltung. Dafür steht auch Max Moor als Moderator“, sagt Lange. Moor ist seit 2007 dabei. Er wird von Evelyn Fischer vertreten.

Die Sendung hat in diesem Jahr am späten Sonntagabend nach Angaben des hr im Schnitt 1,1 Millionen Zuschauer erreicht - das entspricht einem Marktanteil von 7,4 Prozent. Dieses Niveau sei in den vergangenen Jahren stabil geblieben.

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