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60 000 Besucher kamen zum Oktoberfest

HERBEDE Sonne satt und gute Laune - schöner hätte das Wetter beim Herbeder Oktoberfest gar nicht sein können. Zigtausend Besucher „stürmten“ den Ortsteil an den drei Festtagen des vergangenen Wochenendes.

von VoN Susanne Linka

, 07.10.2007

„Nach meinem Gefühl waren es mehr als im vergangenen Jahr“, meinte Thomas Schmidt vom Organisationsteam der Stadtmarketing GmbH gestern Nachmittag. Die Zahl sei nur schwer zu schätzen, doch bis zu 60 000 könnte es diesmal beim Herbeder Oktoberfest gegeben haben.

Stände standen dicht an dicht

Dicht an dicht waren die Stände auf der Meesmannstraße aufgebaut. Zu den circa 60 Kunsthandwerkern gesellten sich 30 ortsansässige Geschäftsinhaber, die am gestrigen verkaufsoffenen Sonntag nicht nur ihre Türen öffneten, sondern mit ihrem Angebot auch nach draußen gingen. Als Zusatzbonbon hatten gestern auch 50 niederländische Stoffhändler an der unteren Meesmannstraße ihren Markt aufgebaut.

    In Anbetracht des Massenandrangs hatten die meisten Händler zufriedene Gesichter. Für die holländischen Gäste bekräftigte Rudi Jonke aus Oss: „Ein so großes Fest wie dieses hier tut uns nicht gut“. Auch wenn viel Betrieb herrsche: Es beeinträchtige die Umsätze der Stoffhändler. Die Wittenerin Renate Arend aber deutete zufrieden auf ihre gut mit Stoffen gefüllten Einkaufstüten: „Ich habe hier schon einige Schnäppchen gemacht.“

Blaudruck und handgefertigte Lebkuchen 

Unsere Spitzkuchen sind so gut wie ausverkauft“, freute sich ein Stück weiter Benjamin Zenker. Mit seiner hohen Kochmütze stand er mit seiner Großmutter hinter der Verkaufstheke der Blaudruckwerkstatt Pulsnitz. Die natürlich in blau gekleidete Vorsitzende des Pulsnitzer Vereins zur Pflege der Handwerkszünfte bot neben den handgefertigten Lebkuchen auch aufwändig bedruckte Textilien an: „Alles Handarbeit.“  Neben den klassischen Decken auch moderne Artikel, wie T-Shirts, Taschen und Kleider.

  Der Herbeder Heimatverein, Bunzlauer Keramik, Weine aus der Pfalz, prächtige Käse-Laiber... Es gab viel zu bestaunen auf der Festmeile. Big-Band-Sound erklang auf der Hauptbühne, Schlagerklänge, vermischten sich mit einem Hahnenschrei vom Puppentheater der Martin-Luther-Kirchengemeinde. Und alles war weitgehend friedlich. Thomas Schmidt hat Recht: „Trotz Massenandrang eine ganz entspannte Veranstaltung.