Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige
Anzeige

71 000 Ausländer ausreisepflichtig, 74 Prozent geduldet

Düsseldorf. Fast 71 000 Ausländer sind Ende März in Nordrhein-Westfalen ausreisepflichtig gewesen. Rund 74 Prozent werden aber geduldet, weil die Abschiebung unmöglich ist oder ausgesetzt wurde. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Antwort des NRW-Flüchtlingsministers Joachim Stamp (FDP) auf eine Anfrage aus der AfD-Landtagsfraktion hervor.

Demnach sind die Zahlen der Ausreisepflichtigen seit 2014 - damals waren es rund 45 000 - von Jahr zu Jahr sprunghaft angestiegen. Häufig verhindern humanitäre Gründe, rechtliche Hindernisse, mangelnde Kooperation des Herkunftslandes oder Untertauchen des Betroffenen eine Abschiebung.

2017 seien aus NRW 6308 Ausländer abgeschoben worden - 23 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, berichtete Stamp. Mit einem überproportionalen Anteil von 38 Prozent aller Abschiebungen sei NRW „Vorreiter in Deutschland gewesen“. In den ersten drei Monaten dieses Jahres habe es bereits 1631 Abschiebungen gegeben.

Der AfD-Abgeordnete Herbert Strotebeck hatte die Frage aufgeworfen, ob zu wenig kriminelle oder terrorverdächtige Ausländer abgeschoben würden. Nach Angaben von Stamp wurden 2016 fast 55 000 Ausländer in NRW rechtskräftig verurteilt - 10 249 mehr als 2014. Die Strafverfolgungsstatistik für 2017 liegt noch nicht vor. Angaben über den Anteil verurteilter Straftäter an den Ausreisepflichtigen machte der Minister nicht.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

NRW

Dr.-Oetker-Konzern präsentiert Zahlen für 2017

Bielefeld. Die Dr. Oetker-Gruppe stellt heute ihre Zahlen für das Geschäftsjahr 2017 vor. Der Mischkonzern, zu dem neben der Lebensmittelsparte mit Pizza, Back- und Puddingpulver auch eine Bier- und Sektsparte, Hotels sowie ein Chemiewerk zählt, vermeldet letztmals Umsatzzahlen auch für die Schifffahrtstochter Hamburg Süd.mehr...

NRW

Aufgelaufenes Natronlauge-Tankschiff soll wieder freikommen

Duisburg. Festgefahren auf einer Sandbank: Ein Tankschiff liegt seit Freitag im Rhein bei Duisburg - und der Wasserstand sinkt. Jetzt soll ein anderes Schiff einen Teil der Ladung aufnehmen. Das Tankschiff hat Natronlauge geladen, knapp 1200 Tonnen.mehr...

NRW

18-Jähriger flieht vor Zoll: Massenkarambolage

Recklinghausen. Ein 18-Jähriger ohne Führerschein hat bei einer Flucht vor dem Zoll eine Massenkarambolage auf der A2 ausgelöst. Der Flüchtige, ein Zollfahnder und drei weitere Menschen wurden schwer verletzt, wie die Polizei Münster am Montagabend mitteilte.mehr...

NRW

Vierjähriges Kind nach Unfall unter Schwerverletzten

Sankt Augustin. Bei einem Verkehrsunfall in Sankt Augustin (Rhein-Sieg-Kreis) sind vier Menschen schwer verletzt worden, darunter ein Kind. Drei Autos waren am Montagabend an der Kollision beteiligt, nachdem ein 29 Jahre alter Autofahrer Polizeiangaben zufolge vermutlich eine rote Ampel missachtet hatte. Im Auto des 29-Jährigen wurden neben dem Fahrer auch dessen Ehefrau und ein vierjähriges Kind schwer verletzt. In einem ebenfalls an dem Unfall beteiligten Fahrzeug erlitt ein 69 Jahre alter Mann schwere Verletzungen. Zwei weitere Menschen verletzten sich leicht.mehr...

NRW

Köln: Seniorin nach Unfall mit Straßenbahn in Lebensgefahr

Köln. Erneut hat es in Köln einen schweren Unfall mit einer Straßenbahn gegeben. Am Montagabend sei eine ältere Dame an der Haltestelle Wilhelm-Sollmann-Straße im Stadtteil Longerich von einer Bahn erfasst und lebensgefährlich verletzt worden, sagte ein Sprecher des Lagezentrums der Polizei. Die 1924 geborene Fußgängerin habe Kopfverletzungen und ein Trauma erlitten. Unklar sei noch, wie die Ampel geschaltet war, als sie die Straße überquerte. Unklar war zunächst auch, ob es in der Bahn Verletzte gab.mehr...

NRW

Hollstein: Bewährungsstrafe nach Altena-Attacke hat Bestand

Hagen. Das Bewährungsurteil nach der Messerattacke auf den Bürgermeister von Altena Ende November 2017 wird nach Angaben des bei dem Angriff leicht verletzten Politikers rechtskräftig. Weder die Staatsanwaltschaft noch er selbst würden Rechtsmittel einlegen, sagte Bürgermeister Andreas Hollstein am Montagabend. Zuvor hatte der „Westfälische Anzeiger“ in seiner Onlineausgabe darüber berichtet. Formell läuft die Frist um Mitternacht aus.mehr...