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750 Jahre Kloster Neuzelle

Potsdam. Fast an der Oder im dünn besiedelten östlichen Brandenburg kann man einen katholischen Barocktraum entdecken: Kloster Neuzelle.

750 Jahre Kloster Neuzelle

Die katholische Kirche des Kloster in Neuzelle (Brandenburg). Foto: Patrick Pleul

Das 750. Gründungsjubiläum des Klosters Neuzelle (Oder-Spree) soll mit mehr als 100 Veranstaltungen gefeiert werden. Zu den Highlights gehören die neue Ausstellung zur Klostergeschichte, das Barocke Gartenfest Anfang Juni sowie ein Open-Air-Konzert mit dem Babelsberger Filmorchester.

„750 Jahre Kloster Neuzelle stehen für 750 Jahre Kulturgeschichte in unserem Land“, sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) bei der Pressekonferenz am Montag in Potsdam.

Neben ehemaligen Zisterzienser-Klöstern wie Chorin, Heiligengrabe und Lehnin habe Neuzelle die Entwicklung Brandenburgs bis heute geprägt. Die Klöster seien „Kristallisationspunkte unserer Identität“, so Woidke.

Unter dem Motto „Dem Himmel nahe“ werden Open-Air-Konzerte, Ausstellungen und Gesprächsreihen in dem „Barockwunder Brandenburgs“ angeboten. Am 18. Mai sollen die Feierlichkeiten mit der Einweihung der neuen Dauerausstellung im Kreuzgang des Klosters eröffnet werden.

Die Anlage ist auch Auftaktort für die diesjährige „Kulturland Brandenburg“-Kampagne. Sie steht 2018 unter dem Motto „Europäisches Kulturerbe im Land Brandenburg“.

Das Zisterzienserkloster Neuzelle wurde am 12. Oktober 1268 durch Heinrich den Erlauchten, Markgraf von Meißen und der Lausitz, gestiftet. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die spätgotische Anlage aufgelöst und fiel mitsamt ihrer Besitztümer an Preußen. Seit 1996 verwaltet das Stift Neuzelle als öffentlich-rechtliche Stiftung des Landes Brandenburg das Kloster.

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