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96-Streit: Kind-Opposition scheitert erneut vor Gericht

Hannover. Im Streit um die Übernahme des Fußball-Bundesligisten Hannover 96 durch Clubchef Martin Kind hat die Vereins-Opposition wieder eine Niederlage vor Gericht hinnehmen müssen.

96-Streit: Kind-Opposition scheitert erneut vor Gericht

Martin Kind will noch in diesem Jahr die Mehrheit bei Hannover 96. Foto: Peter Steffen

Auch das Oberlandesgericht Celle wies einen Antrag des 96-Aufsichtsrates Ralf Nestler auf Erlass einer einstweiligen Verfügung zurück. Der Antrag könne nicht von einem einzelnen Mitglied gestellt werden, sagte ein Gerichtssprecher am Mittwoch. Die Interessengemeinschaft Pro Verein 1896 zweifelte diese Auffassung an: „Ob letztlich dem Antragsteller eine Klagebefugnis zusteht oder nicht, ist in einem Hauptsacheverfahren und dann wohl erst höchstrichterlich abschließend zu klären“, hieß es in einer Mitteilung.

Nestler will mit rechtlichen Mitteln die Übernahme der Clubmehrheit durch den Vereinsvorsitzenden Kind verhindern. Zuvor war er bereits vor dem Landgericht Hannover gescheitert. Kind will noch in diesem Jahr die Mehrheit bei der Hannover 96 Management GmbH übernehmen und hat dies bei der Deutschen Fußball Liga beantragt. Wegen seiner Pläne hat sich eine clubinterne Opposition gebildet.

In der „Sport Bild“ kündigte Kind an, dass sein Sohn Matthias den Club erben solle. Dies sei grundsätzlich geplant. „Aber vielleicht ordne ich das noch etwas differenzierter“, sagte er. Sein zweiter Sohn Alexander hat Kinds Hörgeräte-Unternehmen übernommen. Matthias Kind arbeitet derzeit als Manager in der Musik-Branche.

„Auch für meine Söhne gilt: 96 bleibt in der Familie, das dürfen sie nicht an einen chinesischen Investor verkaufen. Das ist klar definiert“, sagte der 73-Jährige.

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