Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

ADAC-Verkehrsstudie: Köln und Duisburg am schlechtesten

Berlin. Wie zufrieden sind die Bewohner deutscher Städte mit dem jeweiligen Verkehrsangebot? Das hat ein Marktforschungsinstitut in Zusammenarbeit mit dem Automobilclub ADAC herauszufinden versucht. Sehr schlecht kommen Köln und Duisburg weg - und die Radfahrer.

ADAC-Verkehrsstudie: Köln und Duisburg am schlechtesten

Autos stehen auf einer Autobahn in Berlin im Stau. Foto: Daniel Bockwoldt/Archiv

Der Verkehr auf den Straßen und Bahnlinien läuft in Köln und in Duisburg besonders schlecht - jedenfalls sehen das die betroffenen Nutzer so. Bei einer Befragung zeigten sich die Menschen in Dresden und Leipzig dagegen zufrieden mit der Fortbewegung in ihrer Stadt.

Das sind Ergebnisse einer Studie des Marktforschungsinstituts Komma in Zusammenarbeit mit dem Automobilclub ADAC, die am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde. Dazu waren im vergangenen Sommer mehr als 9000 Einwohner, Pendler und Besucher der 15 größten deutschen Städte befragt worden.

Sehr negativ wird das Verhalten von Radfahrern durch Autofahrer und Fußgänger beurteilt. Jeder vierte Radfahrer ist auch mit dem Verhalten anderer Radler unzufrieden. Ein Viertel der Radfahrer äußerte sich negativ über das Verhalten von Autofahrern. Für die Autofahrer sind außer den Radfahrern zu wenige Parkplätze, hohe Parkgebühren und ein schlechtes Baumanagement die größten Ärgernisse.

In Dresden gaben 41 Prozent der Befragten den Bedingungen der Mobilität insgesamt die guten Noten 1 und 2 und 11 Prozent die schlechten Noten 5 oder 6. Leipzig folgte dicht dahinter (40 Prozent zufrieden, 10 Prozent unzufrieden). Duisburg kommt nur auf 28 Prozent zufriedener Verkehrsteilnehmer, Köln auf 27 Prozent.

Überwiegend zufrieden zeigten sich die Nutzer mit dem öffentlichen Nahverkehr. Im Städtevergleich erreichte Dresden den Spitzenplatz: 55 Prozent der Befragten gaben hier die Bestnoten 1 und 2. Auf Platz zwei landete Leipzig (47 Prozent), dann folgt Hannover (46 Prozent).

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Panorama

Umfrage: Zwei von drei Deutschen haben noch nie gekifft

Berlin. Kiffen gilt bei vielen als vergleichsweise harmlos - denkt man. Eine Umfrage zeigt, dass die Mehrheit der Bundesbürger das anders sieht. Doch in einer speziellen Frage sind sie sehr unentschlossen.mehr...

Panorama

Gladbecker Geiselgangster Degowski wieder in Freiheit

Essen/Werl. Die Justiz beendet eines der vielen Kapitel zum Gladbecker Geiseldrama von 1988. Einer der Täter ist nach langer Haft frei - Degowski darf mit neuer Identität untertauchen. Sein Komplize Rösner sitzt noch in Haft. Auch er will bald raus.mehr...

Panorama

Wetterdienst verspricht „volle Schippe Schnee“ für den Süden

Offenbach. Freude für Bergfreunde: 20 Zentimeter Neuschnee sollen am Wochenende im Schwarzwald und in den Alpen fallen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach versprach an diesem Freitag „eine volle Schippe Schnee“.mehr...

Panorama

Oxfam will sexuelle Ausbeutung stärker bekämpfen

London/Berlin. Berichte über Sex-Partys in Haiti und dem Tschad haben tiefe Kratzer im Ansehen von Oxfam hinterlassen. Die Hilfsorganisation reagiert nun mit einem Aktionsplan - und befürchtet einen Spendeneinbruch.mehr...

Panorama

Astrophysikerin Randall will als erste Deutsche ins All

München/Bremen. Astrophysikerin statt Eurofighter-Pilotin: Nach dem Ausstieg von Nicola Baumann bei der „Astronautin“ rückt die Münchnerin Suzanna Randall nach. Sie könnte als erste deutsche Frau ins All fliegen.mehr...

Panorama

ADAC-Helfer fuhren 2017 gut vier Millionen Einsätze

München. Die ADAC-Pannenhelfer haben im vergangenen Jahr bundesweit bei mehr als vier Millionen Einsätzen geholfen. Wie der Autoclub mitteilte, waren es etwa 70.000 Einsätze weniger als im Vorjahr. Die Batterie war demnach mit 40 Prozent Pannenursache Nummer eins.mehr...