Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Abflussrinne der Wettkampfbahn wird erneuert

Wullenstadion

ANNEN Der Zahn der Zeit macht auch vor Wettkampfbahnen nicht Halt. Gut zu sehen ist das zurzeit im Wullenstadion. Dort wird die Abflussrinne, mit der die Laufbahnen entwässert werden, komplett erneuert.

von Von Lisa Timm

, 10.08.2010
Abflussrinne der Wettkampfbahn wird erneuert

Rainer Brockhoff, Mitarbeiter des Stadtsport-Verbandes, zeigt die marode Abflussrinne.

Nach Abnehmen des Abdeck-Gitters ist deutlich zu sehen, dass die Rinne überall bröselig geworden ist und zur Stolperfalle werden kann. "Außerdem wurde bei starkem Regen der Tartan-Belag teilweise unterspült", so Rolf-Werner Schäfer, Geschäftsführer des Stadtsportverbandes. Nach Offenlegen der Entwässerungs-Einrichtung wird nach und nach das alte Gestein herausgenommen und durch neues Material ersetzt. Auch muss zwischen Tartanbahn und Rasenplatz eine neue Abdeckung verlegt werden, um auch hier die Stolpergefahr zu minimieren.

Momentan ist ein Vermesstrupp dabei, die Wettkampf-Arena peinlichst genau nach den Bestimmungen der Leichtathletik-Verbände zu vermessen. "Nur wenn das geschieht, können später hier Rekorde gelaufen werden, die dann auch offiziell anerkannt werden", weiß Rainer Brockhoff, Mitarbeiter des Stadtsportbundes. "Die Wettkampfbahn darf nach den Erneuerungsarbeiten nicht einen Zentimeter kürzer sein, denn in dem Fall würde kein Bahnenrekord anerkannt."

Rainer Brockhoff verweist auf eben jenen Fehler, der dem Freibad Annen die Wettkampf-Norm nahm. Weil man bei der Bad-Renovierung ins bestehende Becken Edelstahl-Einsätze einbaute, fehlen dem Becken jetzt drei Zentimeter zur 50-Meter-Bahn. Ein neuer Rekord würde hier nicht mehr anerkannt. Die Arbeiten im Wullenstadion, die rund 70.000 Euro kosten, dauern bis zum 24. September.