Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige
Anzeige

Achenbach kommt wohl nicht um Schadenersatz herum

Düsseldorf. Dem ehemaligen Kunstberater Helge Achenbach drohen weiterhin Schadenersatzzahlungen in zweistelliger Millionenhöhe. Das Oberlandesgericht Düsseldorf wird die Forderungen der Familie des gestorbenen Aldi-Erben Berthold Albrecht voraussichtlich reduzieren, womit Achenbach aber immer noch rund 16 Millionen Euro bezahlen müsste. Das ließen die Richter am Donnerstag in der Berufungsverhandlung erkennen.

Achenbach kommt wohl nicht um Schadenersatz herum

Blick auf den Eingang zum Oberlandesgericht Düsseldorf. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

In einem neu aufgerollten Zivilprozess hatte das Landgericht Düsseldorf Achenbach 2017 dazu verurteilt, 18,7 Millionen Euro an die Aldi-Erben zu zahlen. Dagegen hatte der 66-Jährige Berufung am OLG eingelegt. Achenbach hatte den 2012 gestorbenen Berthold Albrecht beim Kauf von Kunst und Oldtimern betrogen. Das OLG zeigte sich überzeugt, dass er sich „der vorsätzlichen Schädigung seines Duzfreundes Berthold Albrecht schuldig gemacht“ habe, hieß es unter anderem. Bei einigen Kunst- und Auto-Geschäften sei aber ein Betrug nicht nachzuweisen. Daher gehen sie von einer geringeren Schadenersatzsumme aus. Ein Urteil wird am 28. Juni verkündet.

Der einstige Berater-Star Achenbach war im März 2015 wegen Betrugs unter anderem an Albrecht zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Im Juni kommt Achenbach nach Verbüßung von zwei Dritteln der Strafe auf freien Fuß.

Achenbachs Beratungsfirmengeflecht ist inzwischen zerschlagen. Rund 2500 Kunstwerke aus dem Bestand seiner insolventen Unternehmen wurden für fast zwölf Millionen Euro in mehreren Auktionen zwangsversteigert. Albrechts Erben fordern in anderen Klagen weitere Millionen von Achenbach.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

NRW

Türkei-Wahl geht in NRW zu Ende

Istanbul/Essen. Kann Erdogan die Präsidenten- und Parlamentswahl für sich entscheiden? Das hängt auch von den Wählern in NRW ab. Nun endet die Möglichkeit zur Stimmabgabe in Deutschland.mehr...

NRW

Fußball-Rowdy versetzt Kölner Fans in Todesangst: Prozess

Frankfurt/Main/Köln. Weil er Fußballfans des 1. FC Köln in Todesangst versetzt und deren Auto demoliert haben soll, steht ein 23 Jahre alter Mann heute in Frankfurt vor Gericht. Die Anklage wirft dem Anhänger von Eintracht Frankfurt einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr vor. Nach dem Spiel gegen den 1. FC Köln im November 2016 soll er mit solcher Wucht auf das Auto der Köln-Anhänger eingewirkt haben, dass dieses einen Totalschaden erlitt. Die darin sitzenden Fans bangten dabei um ihr Leben. Das Gericht hat vorerst einen Verhandlungstag angesetzt.mehr...

NRW

Dr.-Oetker-Konzern präsentiert Zahlen für 2017

Bielefeld. Die Dr. Oetker-Gruppe stellt heute ihre Zahlen für das Geschäftsjahr 2017 vor. Der Mischkonzern, zu dem neben der Lebensmittelsparte mit Pizza, Back- und Puddingpulver auch eine Bier- und Sektsparte, Hotels sowie ein Chemiewerk zählt, vermeldet letztmals Umsatzzahlen auch für die Schifffahrtstochter Hamburg Süd.mehr...

NRW

Aufgelaufenes Natronlauge-Tankschiff soll wieder freikommen

Duisburg. Festgefahren auf einer Sandbank: Ein Tankschiff liegt seit Freitag im Rhein bei Duisburg - und der Wasserstand sinkt. Jetzt soll ein anderes Schiff einen Teil der Ladung aufnehmen. Das Tankschiff hat Natronlauge geladen, knapp 1200 Tonnen.mehr...

NRW

18-Jähriger flieht vor Zoll: Massenkarambolage

Recklinghausen. Ein 18-Jähriger ohne Führerschein hat bei einer Flucht vor dem Zoll eine Massenkarambolage auf der A2 ausgelöst. Der Flüchtige, ein Zollfahnder und drei weitere Menschen wurden schwer verletzt, wie die Polizei Münster am Montagabend mitteilte.mehr...

NRW

Vierjähriges Kind nach Unfall unter Schwerverletzten

Sankt Augustin. Bei einem Verkehrsunfall in Sankt Augustin (Rhein-Sieg-Kreis) sind vier Menschen schwer verletzt worden, darunter ein Kind. Drei Autos waren am Montagabend an der Kollision beteiligt, nachdem ein 29 Jahre alter Autofahrer Polizeiangaben zufolge vermutlich eine rote Ampel missachtet hatte. Im Auto des 29-Jährigen wurden neben dem Fahrer auch dessen Ehefrau und ein vierjähriges Kind schwer verletzt. In einem ebenfalls an dem Unfall beteiligten Fahrzeug erlitt ein 69 Jahre alter Mann schwere Verletzungen. Zwei weitere Menschen verletzten sich leicht.mehr...