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Adventskonzert in der St. Remigius-Kirche

MENGEDE Der helle Kirchensaal füllt sich mit Menschen. Am Altar sitzen die Sänger - auf den Kirchenbänken warten die Gemeindemitglieder geduldig auf den ersten Ton des Adventskonzertes, der katholischen Kirchengemeinde St. Remigius in Mengede.

von Von Navid Moshgbar

, 19.12.2007
Adventskonzert in der St. Remigius-Kirche

Das Fest der Liebe rückte in der St. Remigius-Kirche noch näher, als die beiden Chöre aus Mengede und Horneburg ihr beeindruckendes Adventskonzert gaben.

Bevor Pfarrer Hubert Werning die Gemeinde begrüßt, gibt es eine kleine Kostprobe: Einige Sängerinnen proben ein letztes Mal vor dem Auftritt - für die Zuschauer nicht sichtbar, im hinteren Bereich, neben der Kirchenorgel.

Die Stimmen hallen im Gemäuer und entführen den Hörer gedanklich in eine norditalienische Dorfkirche. Nur die Außentemperaturen rücken diesen Eindruck wieder zurecht.

Zum alljährlichen Adventskonzert lud die St. Remigius Gemeinde auch den Cäcilienchor St. Maria-Magdalena aus Horneburg ein. Zusammen mit dem Mengeder Cäcilienchor boten die Gäste ein Programm mit Kirchenliedern für Klein und Groß.

Unter einem riesigen Adventskranz im Mittelgang zeichnet eine Videokamera das Konzert für die Gemeinde auf. Die Sängerinnen und Sänger, ganz in schwarz mit lila Schal, wirken sehr konzentriert. Das Klavier erklingt aus dem Seitenschiff. Ein paar Takte solo und dann setzt der Chorgesang ein: "Freue dich Welt, der Herr ist nah...".

Zwischen den Stücken bleibt es andächtig ruhig. Vereinzelt erklingt ein Husten oder ein dumpfes Klopfen gegen die Holzbank. Dann ertönt ein Lied für die Kleinen: "Morgen Kinder wird's was geben." Stimmgewaltig gesungen von den Chören, und zögerlich mitgesungen von der Gemeinde. Die Chöre formieren sich nach einigen Liedern um. Mal stehen sie zusammen auf dem Podest, mal steht nur ein Teil eines Chores oben auf dem Chorgang. Und zwischendurch wird die Gemeinde mit in den Gesang einbezogen: "Hirten, warum wird gesungen? Sagt mir doch eures Jubels Grund." Pfarrer Hubert Werning bringt es auf den Punkt: "Weihnachten ist ganz nah."