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Ägypten verurteilt 190 Muslimbrüder wegen Terrorismus

Kairo.

Ein ägyptisches Gericht hat in einem Massenverfahren 190 Mitglieder der verbotenen Muslimbruderschaft wegen Terrorismus verurteilt. Nach dem Urteil des Gerichts in der südägyptischen Stadt Suhadsch müssen unter anderem 35 Angeklagte Haftstrafen bis zu 25 Jahren und 61 weitere bis zu 15 Jahren verbüßen. Den Angeklagten wurde vorgeworfen, unter anderem Bahnschwellen angezündet und Sprengsätze auf Polizeistationen in der Provinz Suhadsch geworfen zu haben. Ein Großteil wurde in Abwesenheit verurteilt.

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