Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Ärger am Arbeitsplatz - Brüllen ist keine Lösung

Genf (dpa/tmn) Gefühle am Arbeitsplatz sind grundsätzlich in Ordnung. Auch Wut oder Ärger sollten nicht unterdrückt werden. «Emotionen gibt es nur, wenn jemand etwas ernst nimmt und es wichtig für ihn ist», erklärt Tania Wranik, die an der Universität Genf über Emotionen forscht.

«Ärger hat oft damit zu tun, dass uns etwas, so wie es ist, nicht passt.» Der Schluss daraus kann lauten: «Das muss ich ändern.» Und dann könne Ärger sogar sehr motivierend sein. «Dass ich ein Gefühl wie Ärger habe, ist in jedem Fall nicht zu kritisieren», sagt die Psychologin.

Allerdings können einzelne Reaktionen, die eine Konsequenz daraus sind, inakzeptabel sein - etwa, wenn derjenige, der sich ärgert, andere anschreit. Es sei durchaus erlernbar, mit Gefühlen wie Ärger umzugehen, sagt Wranik - auch für Persönlichkeiten, die gewohnt sind, in solchen Fällen laut zu werden. «Jeder kann sich verbessern.» Falsch sei jedenfalls, solche Gefühle zu unterdrücken. «Das ist eine schlechte Strategie, denn die Emotion ist dann immer noch da. Und das Unterdrücken kostet viel Energie.»

Wer am Arbeitsplatz Ärger spürt, hat mehrere Optionen: «Man muss nicht brüllen. Es gibt ganz verschiedene Möglichkeiten, Gefühle wie Ärger zu regulieren», erklärt die Psychologin. «Eine ist, einfach zu schweigen, eine andere, rauszugehen. Manche halten auch die Luft an, und andere lächeln, um sich zu beruhigen.» Aggressionen als Folge von Ärger seien zwar verbreitet - aber die am wenigsten konstruktive Reaktion. Manchmal hilft eine kurze Auszeit: Wer sich geärgert hat und sich aufregt, kann aufstehen, das Gespräch unterbrechen und später fortsetzen, wenn sich die Wogen geglättet haben.

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Leben : Beruf und Bildung

Wie werde ich...? Floristin

Gelsenkirchen/Nürnberg (dpa/gms) - «Sei Egoist - werde Florist» wirbt der Fachverband Deutscher Floristen in Gelsenkirchen für den eigenen Berufsstand. Sylvia Krien nennt ihn die «Kunst des Flüchtigen».mehr...

Leben : Beruf und Bildung

Wie werde ich...? Landschaftsarchitekt

Bad Friedrichshall (dpa/tmn) Gärtner pflanzen Blumen und legen Grünflächen an. Wohin die jeweiligen Stauden, Büsche und Co. gesetzt werden sollen, legen hingegen Landschaftsarchitekten fest.mehr...

Leben : Beruf und Bildung

Wie werde ich...? Florist

Mönchengladbach (dpa/tmn) Es geht um mehr als nur um Blumen. Das ist Elisabeth Schoenemann wichtig, wenn sie von ihrem Beruf als Floristin erzählt. Denn gerade die Vielseitigkeit ihres Jobs reizt die 22-Jährige.mehr...

Leben : Beruf und Bildung

Wie werde ich...? Gärtner

Bonn (dpa/tmn) Spaß an der Natur ist eine wichtige Voraussetzung für Gärtner - sie sprechen nicht umsonst von einem «Beruf voller Leben». Doch auch Kreativität und technisches Geschick spielen eine wichtige Rolle im Berufsalltag.mehr...

Leben : Beruf und Bildung

Palmen helfen gegen schlechte Büroluft

Düsseldorf (dpa/tmn) Bei schlechter Luft im Büro können gezielt eingesetzte Pflanzen helfen: Sitzen zum Beispiel viele Mitarbeiter in einem Raum, empfiehlt sich die Madagaskarpalme - diese Pflanze produziert besonders viel Sauerstoff.mehr...

Leben : Beruf und Bildung

Grün gegen Grau - Mit Büropflanzen das Arbeitsklima verbessern

Stuttgart (dpa/tmn) Ob im Finanzamt Berlin Marzahn-Hellersdorf oder bei BMW in München: Büropflanzen wachsen an vielen Arbeitsplätzen. Firmen nutzen das Grün, um es ihren Mitarbeitern etwas gemütlicher zu machen. Manche sponsern dafür sogar den Gärtner.mehr...