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Ärger an der Stromtankstelle

26.03.2018
Ärger an der Stromtankstelle

Dieses Schild wird von den Falschparkern einfach ignoriert.niehaus

Elektro-Autos sind in vielen Städten auf dem Vormarsch. Diese Autos müssen nicht mit Benzin betankt werden, sondern der Besitzer kann sie an sogenannten Ladestationen mit Strom aufladen. Das ist umweltfreundlicher als Benzin. Es funktioniert so ähnlich wie das Aufladen eines Smartphones. In Lünen sind momentan 48 Elektroautos gemeldet. Wenig, könnte man bei 56.688 gemeldeten Fahrzeugen denken. Aber jedes Jahr werden es mehr. Leider gibt es bisher noch nicht viele Ladestationen. Platz für zwei Elektroautos bietet ein Parkplatz, der zwischen dem Geschäft Saturn und der Lippe liegt. Dort sollen eigentlich auch nur E-Autos stehen. Trotzdem gibt es immer wieder Autofahrer, die mit ihren „normalen“ Autos dort parken. Damit nehmen sie den E-Auto-Fahrern nicht nur die Parkplätze weg, sondern sie nehmen ihnen auch die Möglichkeit, ihr Auto dort aufzuladen. Bisher hatten die Parksünder auch noch Glück: Weil sich niemand richtig für die Parkplätze zuständig fühlte, gab es auch keine Knöllchen für Falschparker. Jetzt hat sich ein E-Auto-Fahrer aber beschwert. Und gemeinsam werden die Stadtwerke und die Stadtverwaltung bald ein neues Verbotsschild aufhängen. Wer dann falsch parkt, muss mit einem Strafzettel rechnen.

Martina Niehaus