Ärger mit Reservierungen

12.02.2018, 16:14 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wenn der Tisch reserviert ist, die Gäste aber nicht kommen, ärgern sich die Restaurant-Besitzer. dpa

Wenn der Tisch reserviert ist, die Gäste aber nicht kommen, ärgern sich die Restaurant-Besitzer. dpa © picture alliance / dpa

Einen Tisch in einem Restaurant zu reservieren, ist für die Gäste sehr praktisch: Man braucht sich keine Gedanken zu machen, ob man auch einen Platz bekommt. Nicht jeder, der einen Tisch reserviert, kommt aber auch. Das ärgert viele Restaurantbesitzer, auch in Lünen. Denn die Tische bleiben dann frei und die Restaurant-Besitzer haben keine Einnahmen. Frank Teschler ist Chef des Hotel-Restaurants „Brauhaus Drei Linden“. Er meint: „Da denkt man schon mal darüber nach, eine Anzahlung von 15 Euro pro Reservierung zu nehmen.“

In dem Bochumer Restaurant „Vitrine“ müssen Gäste an Feiertagen schon jetzt 25 Euro anzahlen, wenn sie einen Tisch reservieren. Ali Karakaya ist da aber skeptisch. Er ist Inhaber des Restaurants Akropolis. Karakaya sagt: „Das würde für unsere Kunden ja einen Extra-Aufwand bedeuten. Ich glaube nicht, dass die Mehrheit dafür Verständnis hätte.“

Aber auch er handelt: Wenn jemand bei ihm Essen bestellt und dieses Essen dann gar nicht abholt, dann geht das kein zweites Mal. Denn Karakaya notiert sich die Nummer dann und nimmt von dieser keine neue Bestellung an.

Torsten Storks