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Äußerer und innerer Umbau

QUERENBURG Die Errichtung der neuen Gebäude ID und IDN an der Ruhr-Universität ist auf einem guten Weg: Im nächsten Monat soll der Bau beginnen. Die Arbeiten für die notwendige Mittelspannungsschaltanlage sind bereits im Juli gestartet.

von von Max Florian Kühlem

, 27.08.2008
Äußerer und innerer Umbau

Die perfekte Verbindung von Ruhr-Universität und Hochschule Bochum soll das neue Gebäude ID östlich des Ingenieurswissenschaftler-Gebäudes IC bilden. Das Bild zeigt die Visualisierung des neuen, leicht veränderten Entwurfs.

Leicht verändert wurde der Entwurf für das Gebäude ID. Im Gegensatz zur im Mai 2007 präsentierten Machbarkeitsstudie wird es nun direkt an den angrenzenden Hörsaal-Flachbau HIC anschließen und eine U-Form aufweisen. Ein Gang wird von Nord nach Süd durch das komplette Gebäude führen.

Innovatives Verfahren

"Der optimierte Entwurf ist das Ergebnis eines innovativen Vergabeverfahrens", informierte gestern Helmut Heitkamp vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB). Dabei sei auch auf möglichst geringe Betreiber- und Bewirtschaftungskosten geachtet worden.

Sowohl für Wärme- als auch Kälteversorgung wird im neuen Gebäude eine Geothermie-Anlage sorgen, deren 100 Meter tiefer Schacht bald ausgehoben wird. Architektonisch soll das ID zwischen den hohen Unigebäuden und der flachereren Hochschule Bochum vermitteln. Im Unterschied zur älteren Machbarkeitsstudie ist es deshalb noch einmal um ein Stockwerk reduziert worden - was auch die Bewohner der nahen Lennershofsiedlung freute. Am Montagabend wurden sie über die Bauvorhaben informiert.

Trotz der Reduzierung um ein Stockwerk wurde die Baumasse des ID nicht verringert: 16 300 Quadratmeter Platz wird es nach dem voraussichtlichen Bauabschluss im Juli 2010 bieten. Genug, um dort die Fakultäten Elektrotechnik und Informationstechnik unterzubringen, die als erstes aus ihrem angestammten Gebäude (IC) ausziehen werden, damit die Sanierung der kompletten Universität beginnen kann.

"Zehn plus x, vielleicht sogar 20 Jahre wird die Komplettsanierung dauern", erklärte Unirektor Elmar Weiler, "und sie geht einher mit einem inneren Umbau der Universität: durch moderne, flexiblere Forschungskonzepte."

Laboratorien

Auch dafür stehe das neue Gebäude ID, in dem neben den Fakultäten das neuartige Materialforschungszentrum ICAMS unterkommen wird. In modernen Räumlichkeiten und Laboratorien und mit eigener Adresse. Laboratorien und Versuchshallen auf zwei Etagen bietet auch der Flachbau IDN, der nördlich des Gebäudes ID entstehen wird. Die Gesamtkosten für alle drei Bauaufträge betragen 70 Millionen Euro, betraut wurde die MBN Bau AG.