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99 Hauptschüler auf gutem Weg

Entlassfeier der Franziskusschule

Mehr als „nur“ eine Hauptschule: Die Franziskusschule hat am Freitagabend 99 Schüler verabschiedet. Und 81 Prozent der Lehrstellensuchenden haben bereits einen Ausbildungsvertrag in der Tasche.

AHAUS

von von Lisa Tretow

, 24.06.2012
99 Hauptschüler auf gutem Weg

Rektor Martin Kissenkötter (r.) ehrte die drei Jahrgangsbesten Paula Kirst (10 Typ A), Klara Vormann und Rainer Büning (beide 10 Typ B) besonders.

Die Entlassung fand in der festlich geschmückten Schulaula unter dem Motto „Heute feiern wir Richtfest“ statt und sorgte für strahlende Gesichter. Ehrengäste waren Bürgermeister Felix Büter, der Vorsitzende der Schulpflegschaft Stefan Kortenjan und der Vorsitzende des Fördervereins Gregor Thesing. Sonnenschein, ein perfektes Outfit und stolze Eltern – besser konnte der Tag des Schulabschlusses gar nicht beginnen. Nach einem besinnlichen Gottesdienst in der Wessumer St. Martinus-Kirche stieg die Spannung.

„Der Bau ist noch nicht fertig, aber eine wichtige Etappe ist geschafft. Noch fehlt viel, aber das Fundament trägt, die Mauern geben schon Halt und eine Vorstellung davon, wie es später aussehen könnte, ist schon da. Viele dachten vor rund sechs Jahren: ,Hauptschule – wie soll das werden?‘. Doch ihr habt es geschafft und seid der beste Beweis dafür, dass Franziskusschüler hervorragende Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben“, lobte Rektor Martin Kissenkötter die Schulabgänger stolz. Dem konnte sich Bürgermeister Felix Büter nur anschließen.

„Die Franziskusschule wird zurecht als Sprungbrett bezeichnet“, freute sich der Bürgermeister angesicht der vielen erfolgreichen Bewerbungen um eine Lehrstelle. Vor allem komme es auf die Neugierde an, die einen antreibe, um weiter nach vorne zu kommen.

„Doch trotz der Freude über den geschafften Abschluss sollten wir nicht euren Mitschüler Maxi vergessen, der so plötzlich aus eurer Mitte gerissen wurde und der am heutigen Tage auch hier in der Aula gesessen hätte. Er wird in unseren Herzen und Gedanken immer bei uns sein“, gedachte Stefan Kortenjan an des plötzlich verstorbenen Maximilian Kreienkamp. Zu seinen Ehren war ein großes Bild und eine Kerze aufgestellt worden. Nach einer Gedenkminute übernahm die Schülersprecherin Carlotta Tichola das Wort und bedankte sich im Namen aller für eine schöne Schulzeit. 

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