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Besuch aus Kambodscha

16.12.2007

Besuch aus Kambodscha

<p>Diplom-Psychologin Dearozet Sok (in der Bildmitte mit Caritas-Geschäftsführer Bernhard Herdering) informierte sich in Ahaus über die Behindertenhilfe. Heisterborg</p>

Ahaus Zu einem Erfahrungsaustausch auf dem Gebiet der Behindertenhilfe hat der Caritasverband für die Dekanate Ahaus und Vreden jetzt eine Delegation aus Kambodscha empfangen. Diplom-Psychologin Dearozet Sok führte Gespräche mit Fachkräften und Mitarbeitern und besuchte entsprechende Einrichtungen.

Bernhard Herdering, Geschäftsführer des Caritasverbandes für die Dekanate Ahaus und Vreden, betonte, dass es wichtig sei, "über den eigenen Tellerrand zu schauen. Mit diesem Besuch wird deutlich, dass wir Teil eines Großen sind. Es ist wichtig, dass wir als Caritas-Mitarbeiter ein Gespür für die Not Anderer entwickeln." Begleitet wurde die Delegation aus Kambodscha von Stefan Teplan und Katharina Storch. Beide arbeiten für "Caritas international", das den Besuch in Ahaus vermittelt hatte.

Dearozet Sok berichtete über das Zentrum für Kinder und Jugendliche mit geistigen Behinderungen in der Provinz Kandal. Es ist das einzige seiner Art im ganzen Land und wird von Caritas Kambodscha betrieben. 20 Beschäftigte kümmern sich dort um die kleinen Patienten und deren Familien.

Früherkennung und -förderung von Behinderungen sollen möglichst zu Hause bei den Familien geschehen. Dabei geht es zunächst um Aufklärung der Menschen, Denn wie Dearozet Sok berichtete, werden viele behinderte Kinder häufig vor der Öffentlichkeit verborgen gehalten. Teams des Zentrums gehe von Dorf zu Dorf, klären die Eltern auf, sensibilisieren sie für das Thema Behinderungen und bieten ihre Hilfe an. Auf diese Weise erlangt man auch einen Überblick über die Anzahl der Behinderten.

In jedem Dorf fungieren zwei Ehrenamtliche als Ansprechpartner. Diese halten auch Kontakt zu den Dorfrepräsentanten und vor allem den Medizinmännern. Sie stehen bei der Landbevölkerung in hohem Ansehen.

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