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Feiern und genießen

Westfälisch-Israelischer Abend

AHAUS "Brukhim haBaim – Herzlich Willkommen!" Die 27 Teilnehmer des sechsten deutsch-israelischen Jugendaustauschs sind überwältigt von den Erlebnissen der letzten neun Tage, die auf dem Vorplatz der St. Josefs-Kirche mit dem "Westfälisch-Israelischen Abend" einen krönenden Abschluss finden.

von Von Lisa Tretow

, 11.08.2010
Feiern und genießen

Der bunte »Westfälisch-Israelische Abend« vertiefte die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den jungen Israelis und ihren Gastgebern von St. Josef Ahaus.

Aufgeregt werden die letzten Vorbereitungen getroffen. Brutzelt der Grill? Funktioniert die Lautsprecheranlage? Ist das Orchester spielbereit? Hat niemand seinen Tanzschritt vergessen? Vor der Josefs-Kirche herrscht ein buntes „Tohuwabohu“. Es ist der letzte Abend der Israelis aus Shoham in Ahaus, und da soll alles möglichst perfekt sein. Das Orchester „Capella Cantabile“ unter der Leitung von Ludger Fischer erklingt – und vergessen ist all die Anspannung. Jetzt wird gefeiert! Doch bevor es los geht, ergreifen Marie Lausberg (Leiterin des Austausches und Pastoralassistentin) und Britta Kappelhoff (ebenfalls Leiterin und ehrenamtliche Mitarbeiterin des Vereins zur Förderung der Jugend- und Familienarbeit St. Josef) das Mikrofon, um das Programm für den Abend bekannt zu geben. Geboten werden Musik, Tanz und Karaoke. Anschließend lädt ein reichhaltiges Buffet, das die Jugendlichen mit vorbereitet haben, mit Grillspezialitäten aus Deutschland sowie typisch israelischen Gerichten zu einem wahren Gaumenschmaus ein. „Mein absolutes Lieblingsessen ist Couscous“, schwärmt Dominik Terweh, der zum zweiten Mal an dem Austausch teilnimmt und im nächsten Jahr für zwölf Monate nach Israel geht.

Tatkräftig unterstützt wird die große Buffetauswahl von der Seniorengemeinschaft St. Josef. „Wir haben alles selber gemacht. Besonders motivieren uns immer unsere Frauen bei der Vorbereitung“, gibt Heinz Hintemann (Mitglied der Seniorengemeinschaft St. Josef) am Grill lächelnd zu. Hintergrund des gesamten Austausches ist, dass Vorurteile abgebaut und Freundschaften fürs Leben geknüpft sowie das Interesse für das Judentum und das Christentum geweckt werden. „Ich denke, der Austausch von Emotionen und Erfahrungen ist sehr wichtig“, so Hinanit Weiss, die seit rund drei Jahren den Austausch der Israelis mit Bat-el (Jugendbetreuerin des „Youth Centre“) leitet. „Außerdem sind die Deutschen eine herzliche Gesellschaft und ein sehr offenes Volk. Es gibt gar nicht so viele Unterschiede zwischen ihnen und uns“, fügt Weiss hinzu. Anschließend geht es im Abendprogramm mit der Tanzgruppe „Gesellige Tänze St. Josef“ unter der Leitung von Anni Nienhaus weiter.

Getanzt werden unter anderem „Chulu“ (Tanz der Freude) und „Katamar“ (Palmen im Wind), die die Jugendlichen und Senioren nicht mehr auf den Stühlen halten. Langsam lassen alle den schönen Abend durch eine Dankesrede mit netten Aufmerksamkeiten ausklingen. Der Abschied fällt aber nicht besonders schwer, denn die Vorfreude überwiegt, da die deutsche Jugendgruppe schon in den Herbstferien nach Israel zu ihren Austauschpartnern fliegen wird.   

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