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Frisiertes Mofa fuhr 70 km/h

Polizei warnt

70 km/h statt der zulässigen 25 km/h schaffte das Mofa eines 21-jährigen Ahauser. Das stellten Polizeibeamte am Dienstagmorgen bei einer Überprüfung auf der Fürstenkämp und einer anschließenden Probefahrt fest.

AHAUS

26.06.2012

Einen notwendigen Führerschein hatte der 21-jährige Fahrer nicht. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren ein. „Der Fall veranschaulicht deutlich die Gefahren des leider weit verbreiteten Roller-Frisierens“, erklärte gestern Polizeisprecher Peter Lefering. Erstens steige die Verkehrsgefahr für den Fahrer, seine Beifahrer und andere Verkehrsteilnehmer deutlich. Zweitens werde das Fahrzeug in den meisten Fällen „führerscheinpflichtig“, so dass die Straftat „Fahren ohne Fahrerlaubnis“ vorliegt. Drittens könnten die Manipulationen zu hohen Regressforderungen der Versicherungsgesellschaft führen. Viertens: Der Vorfall werde der Führerscheinstelle gemeldet. Diese könne solche Vorkommnisse bei künftigen Beantragungen einer Fahrerlaubnis zum Nachteil des Antragstellers berücksichtigen. Und schließlich fünftens: Wenn das Fahrzeug von einem Gutachter untersucht werden müsse, kämen hohe Kosten auf den Betroffenen zu.

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