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Gesundes Gerüst für bunte Ideen

Ahaus Noch ist es nur ein Gerüst im Grünen. Für die zwei Stockwerke hohe Bretter- und Stahlkonstruktion gilt aber das gleiche wie für das mächtige weiße Gebäude dahinter: Erst engagierte Menschen machen etwas Einzigartiges daraus - aus dem Krankenhaus ein modernes Gesundheitszentrum mit Herz und aus dem Gerüst das größte Freiluftgemälde der Welt.

13.08.2008

Gesundes Gerüst für bunte Ideen

<p>Freuen sich auf möglichst viele Künstler, die gemeinsam malen wollen (v. l.): Künstler Uwe Esperester, Ärztlicher Direktor Dr. Wieland Boeckmann, Geschäftsführer Hermann Nientiedt, stellvertretender ärztlicher Direktor Dr. Georg Christ, Pflegedirektorin Monika Schneidenbach und Öffentlichkeitsreferentin Maria Pier-Bohne. Lüttich-Gür</p>

Die erste Karriere - die vom Ahauser Armenhospital zum modern ausgestatteten medizinischen Dienstleistungszentrum für die ganze Region - hält seit 150 Jahren an. Für die zweite - die Verwandlung des viereckigen Konstrukts auf der hinteren Krankenhauswiese in ein Gesamtkunstwerk - stehen nur drei Tage zur Verfügung: Freitag, Samstag und Sonntag - "die Höhepunkte in unserem Jubiläumsjahr zum 150-jährigen Bestehen", so Geschäftsführer Hermann Nientiedt.

Der Verwaltungschef freut sich zusammen mit der 670-köpfigen Belegschaft des Hauses (mit den Beschäftigten der anderen Einrichtungen auf dem Krankenhausgelände sind es 900) besonderes auf den Sonntag: den Tag der offenen Tür mit Familientag. Bereiche des Hauses, die Besuchern sonst versperrt sind, werden öffentlich zugänglich sein - ob OP, Kernspintomograph oder Großküche.

Ärzte sind anders als vor 150 Jahren, als sie nur gelegentlich das damals nagelneue Krankenhaus betraten, längst Tag und Nacht für die Patienten da - und am Sonntag auch für die Gäste. "Aber keine Sorge", beruhigt Dr. Wieland Boeckmann lachend, Ärztlicher Direktor, "trotz der Feierlichkeiten läuft der normale Betrieb natürlich weiter."

Weiße Kittel tragen an den drei Krankenhaus-Festtagen (neben dem Familientag offizieller Festakt und Mitarbeiterfest) aber nicht nur Ärzte und Pflegepersonal, sondern von Freitag bis Sonntag auch die Künstler auf der Wiese. Unter Anleitung des Stadtlohner Künstlers Uwe Esperester malen sie wind- und regengeschützt in 50 Pavillons.

Rekord-Versuch

Schon jetzt steht für Esperester fest: "Wenn viele Menschen kreativ sind, entsteht immer etwas Wunderbares" - und manchmal auch etwas weltweit Einzigartiges: Wenn es gelingt, alle Leerräume in dem Gerüst mit Bildern zu füllen, würde das ein 370 Quadratmeter großes Gemälde ergeben: Das wäre neuer Weltrekord - und ein Eintrag ins Guinness-Buch wert. sy-

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