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Gewinnen mit Regionalem

Legden/Kreis "Wir wollen mehr Regionales auf die Speisekarten bekommen!" An einem Strang zieht die Fachhochschule Münster in diesem Punkt mit 32 Gastronomiebetrieben aus dem ganzen Kreis Borken.

04.08.2008

Gewinnen mit Regionalem

<p>Haben den Förderpreis "Ernährung.NRW" im Blick (von links): Professor Dr. Holger Buxel, Martin Bienhüls (Hotel Loen, Stadtlohn), Hubert Lüttgens (Haus Waldesruh, Borken) und Matthias Ritter (Landgut Ritter, Stadtlohn). Ohm</p>

Gestern haben die Beteiligten im Hotel Hermannshöhe in Legden ihre neue Idee vorgestellt: Gemeinsam wollen sie damit für einen Förderpreis ins Rennen gehen - im Wettbewerb "Ernährung.NRW", der von der Europäischen Union und dem Land Nordrhein-Westfalen ausgelobt worden ist. Wie man dabei auf die Siegerstraße kommen will, verdeutlichte Professor Dr. Holger Buxel vom Fachbereich Oecotrophologie. "Dieser Wettbewerb setzt den Schwerpunkt auf die Ernährung und will in diesem Zusammenhang Innovationen fördern." Und ein innovatives Konzept sei es, dass der Gastronomieverbund "Westmünsterland a la carte "verwirklichen wolle: die "regionale Speisekarte".

"Da bestehen gute Chancen. Denn beim Förderpreis geht es darum, Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen, Netzwerke zu stärken und neue Produkte zu entwickeln", so Buxel.

"Und wir wollen dabei dem Gast bewusst machen, dass es um Gerichte aus der Region für die Region geht", betonte Gastronom Martin Bienhüls aus Stadtlohn. Das bedeutet: Auch für die Zutaten der Gerichte soll möglichst auf Rohstoffe aus der heimischen Umgebung zurück gegriffen werden. "Es sind ja viele, die eher exotische Gerichte essen. Wir wollen die jüngeren als Zielgruppe zurück gewinnen", ergänzt sein Kollege Hubert Lüttgens aus Borken.

Noch ist das Zukunftsmusik, doch die Weichen sind gestern beim ersten Treffen der Wirte mit dem Experten der Fachhochschule gestellt worden. Jetzt steht die Formulierung des Förderantrags an, bis Ende des Jahres steht danach die Entscheidung fest. Dass das Konzept sich um viele Ideen erweitern lässt, davon zeigten sich alle überzeugt - und dachten schon einmal über mögliche Aktionen etwa mit Kindergärten und Schulen nach, bei denen das gemeinsame Anliegen vornan steht - die regionale Küche. to

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