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Guter Ton in Peking

Ahaus/Peking Die Feuertaufe im "Reich der Mitte" hat er inzwischen bestanden und bei der Eröffnung des "Champions-Clubs" der Olympischen Spiele für guten (deutschen) Ton gesorgt: Johannes Frehe aus Ahaus, Mitarbeiter von "audiokonzept" aus Gronau, ist mit technischem Equipment nach Peking gereist, um im Marco-Polo-Parkside-Hotel die Tontechnik im "Champions Club" zu managen (Münsterland Zeitung berichtete).

12.08.2008

Guter Ton in Peking

<p>"Stimmung super, Essen gewöhnungsbedürftig": Johannes Frehe hat seine Arbeit in Peking aufgenommen. privat</p>

Rund 300 Gäste verfolgten im Club live die Eröffnungsfeier der Spiele, der chinesische Originalton wurde dabei von einer Simultan-Dolmetscherin übersetzt. Außerdem sorgte der 21-jährige Ahauser für den guten Ton bei Moderatorin Petra Vieten vom Sportevent-Veranstalter Vietentours, der den "Champions Club" für die Dauer der Spiele als Treffpunkt des deutschen und internationalen Spitzensports, aber auch als exklusives Quartier für Gäste aus Sport, Wirtschaft, Politik und Medien für die Dauer der Spiele organisiert.

Nuhr, Groß und Slomka

Bei der Auftaktveranstaltung waren denn auch durchaus bekannte Namen auf der Bühne zu erleben: Comedian Dieter Nuhr etwa, aber auch der Schwimmer Michael Groß, Fußballtrainer Mirko Slomka oder der ehemalige Bob-Weltmeister Steffen Grummt sowie zwei deutsche Handballer. Angetan zeigte sich Frehe von der Kölner Partyband "The Smu", deren Sound er ebenfalls mixte und dafür - olympisch formuliert - mit goldenen Lobesworten bedacht wurde. Auch die Veranstalter seien bisher mit der Tontechnik aus dem Westmünsterland sehr zufrieden, schreibt Frehe in einer Mail an seinen Chef Jürgen Brüning. Neben der rein technischen Arbeit, muss der 21-Jährige in Peking aber auch Nachhilfe in Sachen Sprachverständlichkeit leisten. "Wie halte ich am besten das Mikro, damit meine Stimme auch rauskommt?", fragte ihn etwa einer der Sportler.

Mit Kopf und Kralle

Frehes Zwischenfazit: "Die Stimmung ist super, das Essen gewöhnungsbedürftig. Wir waren gestern Abend in einem Restaurant, das außer chinesischen Zeichen auch Bilder in der Speisekarte hatte. Na ja ... Hühnersuppe gibt's hier mit Kopf, Fuß und allem, was so am Hähnchen dran ist. Und wenn hier irgendwo ,spicy' (scharf) steht, dann bekommst du davon Halsschmerzen. Aber sonst: Lecker, wenn man über die Hemmschwelle kommt." Dafür hat Johannes Frehe noch etwas Zeit: Erst am 1. September wird er in Ahaus zurückerwartet. pd/kw

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