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Hauptschule ist Sprungbrett in den Beruf

Erfolgreiche Lehrstellensuche

Wie erfolgversprechend sind die Aussichten, nach dem Abschluss der Hauptschule eine interessante Ausbildungsstelle zu finden? „Überaus gut“, lautet die Antwort an den Hauptschulen in Ahaus und Alstätte. Zahlen belegen dies eindrucksvoll.

AHAUS

von von Stefan Grothues

, 21.06.2012
Hauptschule ist Sprungbrett in den Beruf

Kira Borgers, Julia Matuschek, Jana Rohmann und Andreas Ruhoff freuen sich auf ihre Ausbildung als Hotelfachfrau, Industriekauffrau, Goldschmiedin und Straßenbauer und mit ihnen (hinten von links) Martin Kissenkötter, Anneliese Vortkamp, Ausbildungslotsin Ruth Bubritzki und Berufsberaterin Renate Böing.

Und das spiegelt sich auch in Zahlen wider. Heute werden an der Franziskusschule 99 Zehntklässler feierlich entlassen. 40 von ihnen wollen sich schulisch weiter qualifizieren. 59 suchten eine Lehrstelle. 81 Prozent Ausbildungswilligen haben bereits eine Lehrstelle gefunden. „Das war vor einigen Jahren noch ganz anders“, berichtet Martin Kissenkötter, Leiter der Franziskusschule. „2006 konnte nur 35 Prozent unserer ausbildungswilligen Entlassschüler einen Lehrvertrag abschließen.“ Beratung zahlt sich aus Die positive Entwicklung hängt zum einen von konjunkturellen und demographischen Entwicklungen ab. Wie Kissenkötter sieht auch Anneliese Vortkamp, Leiterin der Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule, darin aber auch einen Erfolg der Ausbildungslotsin Ruth Bubritzki und der Berufsberater. „Wir allein könnten diese Arbeit gar nicht leisten.“ An beiden Hauptschulen gehört die verstärkte Begleitung der Schüler bei ihrer Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz zum Schulalltag. In 68 unterschiedlichen Berufen wurden in den vergangenen fünf Jahren Lehrverträge abgeschlossen. Die jungen Männer wählten dabei gerne die klassischen Berufe im Holz-, Metall-, und Elektronikhandwerk, bei den jungen Frauen waren eher die kaufmännischen und Gesundheitsberufe beliebt. Das Gesamtspektrum der gewählten Berufe ist aber wesentlich breiter: So fanden Schüler in den vergangenen Jahren Lehrstellen als Chemikant, Fachkraft-Süßwarentechnik, Forstwirt, als Hörgeräteakustikerin, als Orthopädieschuhmacher, als Schornsteinfeger und Fachangestellte für Bäderbetriebe.

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