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Hochwasser erreichte Zwischenlagerhalle nicht

Anfrage der Atomkraftgegner

AHAUS Die Lagerhalle des Zwischenlagers Ahaus ist vom Hochwasser verschont geblieben. Das hat am Dienstag Michael Köbl als Sprecher der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) auf Anfrage unserer Zeitung mitgeteilt.

von Von Stefan Grothues

, 31.08.2010
Hochwasser erreichte Zwischenlagerhalle nicht

Am Mittwochmorgen sind zwei LKW vermutlich mit schwach- und mittelradioaktiver Fracht ins Ahauser Zwischenlager gerollt.

„In der Halle ist alles völlig trocken geblieben“, so Köbl. Lediglich ein Regenrückhaltebecken am Verwaltungsgebäude sei mit den Wassermassen überlastet gewesen. Darum seien dort nach dem Starkregen am Freitag Pumpen eingesetzt worden. Auch alle Sicherheitssysteme hätten „absolut regelgerecht“ funktioniert. Der Pumpeneinsatz war von Mitgliedern der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ beobachtet worden. Darauf hin hatten die Atomkraftgegner vom Zwischenlager sowie vom Bundesamt für Strahlenschutz einen Bericht über den „genauen Hergang“ gefordert. Köbl erklärte am Dienstag dazu: „Wir werden diese Anfrage sehr bald schriftlich beantworten.“

Die Atomkraftgegner wollten unter anderem wissen, ob es angesichts „durchnässter Böden im Bereich der Bahn- und Straßenbrücken in und um Ahaus weitere Atommülltransporte nach Ahaus“ geben werde. Köbl: „Diese Frage betrifft nicht nur uns sondern auch den ganz normalen Personen- und Güterverkehr. Wir selbst prüfen die Straßen nicht. Das obliegt den zuständigen Behörden.“

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