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Kooperation mit den Kirchen stärken

07.12.2007

Ahaus Auf eine neue Basis gestellt werden soll die Zusammenarbeit der kirchlichen und städtischen Träger der Jugendarbeit. Das ist eine der Zielvorstellungen, die der neue Kinder- und Jugendförderplan bis 2010 entwirft.

Dipl.-Pädagoge Johannes Schnurr stellte ihn am Donnerstagabend dem Jugendhilfeausschuss vor. Demnach ist vorgesehen, die in der Jugendarbeit der Kirche und der Stadt tätigen Fachkräfte in einem "Team offene Jugendarbeit" zu bündeln: zur Bedarfsermittlung, Angebotsplanung, "kollegialen" Beratung und Projektgestaltung. Beaufsichtigt und gelenkt wird das Ganze von der übergeordneten "Steuerungsgruppe" der Leitungen von Stadt und Kirche unter Einbindung des Jugendamts.

Das allerdings ist bereits die gravierendste Neuerung, die der Plan vorsieht. Schnurr hatte eingangs bereits die vielfache Beteiligung und Einbeziehung der Jugendlichen in die Jugendarbeit - von Einzel- oder Cliquen-Befragungen bis zur jüngsten Jugendkonferenz - als "beispielhaft" gelobt. Sie habe die Aufstellung des Förderplans maßgeblich erleichtert.

Daher wolle er auch nicht alles umkehren, sondern die großen Leitlinien entwerfen. Dazu zählen die flächendeckende Versorgung mit offenen Einrichtungen in allen Ortsteilen und ein möglichst breites Spektrum auch an auf Zielgruppen zugeschnittenen Angeboten. Verstärkt soll sich der Alkoholprävention gewidmet und die Beratungsangebote auf die Sportvereine ausgedehnt werden. Vor allem aber wird empfohlen, die finanzielle Förderung sowohl der offenen Jugend- als auch der Verbandsarbeit beizubehalten - der Fachausschuss nahm dies zustimmend zur Kenntnis und empfahl dem Rat einstimmig, den Förderplan zu verabschieden. mel

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