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Mehr Aussteller beim Kunstmarkt

Am Ahauser Schloss

AHAUS Mehr Aussteller prägten am vergangenen Samstag den zweiten Kunstmarkt am Ahauser Schloss, der sich dieses Mal vom Sümmermannplatz in den Innenhof des Schlosses ausbreitete. Drangvolle Enge wurde dadurch vermieden, denn mit fast 50 Ausstellern hat sich der Kunstmarkt fast verdoppelt.

von Von Elvira Meisel-Kemper

, 08.08.2010
Mehr Aussteller beim Kunstmarkt

Nicht nur Kunst gab es zu sehen, sondern auch ihre Entstehung konnte beobachtet werden.

Offiziell eröffnet wurde er von Gerd Decker, Harry Davina und Burghard Rosen. Decker hat mit dem niederländischen Künstler Davina die Idee zur Reihe der Kunstmärkte in Ahaus geboren. Im Auftrag von Ahaus Marketing & Touristik hat Decker das Orga-Team zur Veranstaltung geleitet, zu dem auch Ines Ambaum von der Kunstschule „Kreatines.de“ gehört. Rosen ist Pressesprecher des Hauptsponsors GNS, Betreiberin des Brennelement-Zwischenlagers.

Die Reichhaltigkeit des künstlerischen Angebots zog viele Menschen an. Und zu sehen gab es viel: Die Blicke der Zuschauer störten Ina Frikken aus Aalten zum Beispiel überhaupt nicht, während sie einen Stein fachgerecht bearbeitete. „Ich finde das hier sehr gemütlich“, äußerte sie sich zum idyllischen Ambiente. Zu ihrer Kunst hat sie auch einen Kommentar parat: „Meine Skulpturen zeigen meist Frauen und Gesichter. Die afrikanische Kultur hat mich dabei sehr inspiriert.“

Gleich daneben steht Sandra Löbbers aus Ahaus mit ihren Acrylbildern, die sie nach Vorlagen und als Auftragsarbeiten malt: „Manche Leute wollen bestimmte Farben und Motive, die in ihre Wohnung passen. So habe ich auch vor vier Jahren angefangen.“ Ein paar Meter weiter fanden sich Drahtskulpturen von Axel Fenselau aus Borken, die er in mühevoller Arbeit mit der Hand aus Blumendraht geknüpft hat.  „Das hat wenigstens Hand und Fuß“, scherzt eine Besucherin beim Anblick eines Kopfes, zu dem nur noch Arme mit Händen als Standfläche gehören. Mosaiktechnik konnte im Schlossinnenhof bei Marcel und Patricia Derkink aus Hengelo abgeschaut werden. Vorlagen bietet die etablierte Kunst.

Am Schluss des Kunstmarktes wurden noch vier Besucher, die sich an der Entscheidung über das schönste Kunstwerk beteiligt hatten, ausgezeichnet und drei Künstler, die von den Besuchern zu Siegern bestimmt wurden. Die Besucher kamen aus Vreden, Schöppingen, Enschede und Winterswijk. Ulrich Steinbach, Leiter der Niederlassung Volksbank Gronau-Ahaus in Ahaus, überreichte der Siegerin und Künstlerin Irmgard Alfers-Berger aus Gescher im Namen seines Instituts einen Scheck in Höhe von 300 Euro. Konrad Euteneuer und Jörg Hundt, beide aus Ahaus, belegten die Plätze zwei und drei in der Publikumsgunst.

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