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Mit Humor und Menschenliebe Licht gegeben

Schwester Reginfrieda gestorben

WÜLLEN Am Freitag ist Schwester Reginfrieda im Alter von 89 Jahren gestorben. Über 50 Jahre war die humorvolle Franziskanerschwester in Wüllen tätig. Sie stammt aus Delmenhorst und war die älteste von acht Geschwistern. Dass sie einmal Ehrenmitglied bei Werder Bremen werden würde, ahnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand.

02.08.2010
Mit Humor und Menschenliebe Licht gegeben

Schwester Reginfrieda ist mit 89 Jahren verstorben.

In Münster lernte sie Krankenpflege und trat 1944 in den Orden der Mauritzer Franziskanerinnen ein. In Seppenrade lernte sie Operations- und Laborschwester und kam 1951 in das Wessumer Krankenhaus. 1955 wurde sie nach Wüllen versetzt, wo ihr der neu erbaute Kindergarten St. Josef anvertraut wurde. 28 Jahre war sie dort Leiterin. Viel Freude hatte sie auch an ihrer Wellensittich- und Fischzucht. Mit viel Mühe gelang es ihr auch, verletzte Rehkitze groß zu ziehen. Von 1983 an kümmerte sie sich dann in der Kirche um den Altarbereich, die Sakristei und um das Schwesternhaus. Viele Kranke hat sie in Wüllen besucht und hatte Zeit für sie. Ihre positive Ausstrahlung hat vielen Rat suchenden wieder Licht gegeben.

Sie liebte den Sport und war Ehrenmitglied im Fußballverein Werder Bremen. Noch mit 80 Jahren ist sie mit einer Gruppe Wüllener nach Lourdes geflogen. Zu ihrem Diamantenen Ordensjubiläum sagte sie: „Ich bin gerne eine Ordensschwester; das Gebet und der tagtägliche Umgang mit Menschen haben mein Leben erfüllt!“ Vor zwei Jahren erkrankte sie und wurde seitdem im Mutterhaus der Franziskanerinnen in Münster gepflegt. Viele Wüllener haben sie dort besucht; doch das Heimweh nach Wüllen blieb. Das Totengebet ist am Mittwoch um 19.15 Uhr in der St. Andreas-Kirche. Das Seelenamt findet am Donnerstag, 5. August um 14 Uhr in der Mutterhauskirche der Mauritzer Franziskanerinnen in Münster statt, anschließend ist die Beisetzung auf dem Schwesternfriedhof.

Von Wüllen gibt es eine Mitfahrgelegenheit mit dem Bus um 12.30 Uhr ab Kirche. Anmeldungen bis Dienstag im Pfarrbüro, Tel. 8 10 46, oder im Schwesternhaus, Tel. 8 11 27. Die Kirchengemeinde bittet um rege Anteilnahme.

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