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Neue Straßen und Kanäle im Josefviertel

Sechs-Millionen-Investition

Die Sanierung der maroden Straßen und Kanäle im Josefsviertel schreitet voran. Einstimmig hat jetzt der Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen und Verkehr die Ausbaupläne für das Jahr 2013 bewilligt. Dann sind die Annenstraße und die Gerhart-Hauptmann-Straße an der Reihe.

AHAUS

von von Stefan Grothues

, 19.06.2012
Neue Straßen und Kanäle im Josefviertel

<p>Zurzeit werden in der Wibbeltstraße die Kanäle erneuert.

Die Ausbauweise der Straßen erfolgt nach dem Vorbild der bereits abgeschlossenen Maßnahmen, zum Beispiel in der Schmalenstroth- oder Eichendorffstraße. Details sollen Mitte des Jahres mit den Anwohnern in einer Anliegerversammlung abgestimmt werden. Die Ausschreibung erfolgt bis Ende des Jahres, damit 2013 frühzeitig mit der Sanierung begonnen werden kann.

Im Zuge der Baumaßnahme sollen an der Josefschule entlang der Gerhart-Hauptmann-Straße zehn neue Parkplätze geschaffen werden. Außerdem wird die Straße im Bereich der Schule über 140 Meter in Pflasterbauweise ausgeführt, um die Autofahrer auf den Schülerverkehr aufmerksam zu machen.

Für die Sanierung der beiden Straßen und der Kanäle wendet die Stadt im kommenden Jahr weit über eine Million Euro auf: 551 000 Euro für die Kanalsanierung und 660 000 Euro für den Straßenbau. Während die Kanalsanierung über die Abwassergebühren finanziert wird, wird ein Teil der Straßenbaukosten in Abhängigkeit von der Grundstücksgröße direkt auf die Anwohner umgelegt. Genau festlegen will sich der Fachbereichsleiter Tiefbau, Richard Bömer, noch nicht: "Grob geschätzt könnten sich die Kosten für einen Anlieger auf acht bis zehn Euro je Quadratmeter belaufen." Hinzu können noch Kosten für die Sanierung der Abwasserleitungen auf den Privatgrundstücken kommen.

Insgesamt kostet das Bauprogramm im Josefsviertel, das 2008 begann und noch bis 2015 dauert, über sechs Millionen Euro.

Nässeproblem im Griff Bereiten nasse Keller, die nach der Kanalsanierung in der Schmalenstrothstraße für Verdruss sorgten, auch künftig Ärger? Das wollte Hubert Kersting (UWG) wissen. Das marode Kanalnetz habe wie eine Drainage gewirkt, erklärte Bömer. So sei nach der Erneuerung der Kanäle der Grundwasserspiegel angestiegen. Auf das Problem würden die Anlieger jetzt immer frühzeitig hingewiesen, so dass sie alle geeignete Maßnahmen ergreifen könnten. Beschwerden gebe es daher jetzt nicht mehr.

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