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Neue schwachaktive Abfälle eingelagert

Brennelemente-Zwischenlager

AHAUS Drei neue Container mit schwachradioaktiven Abfällen aus deutschen Kernkraftwerken sind am Donnerstag im Zwischenlager Ahaus eingetroffen. Der Inhalt der drei Container ist laut Pressemitteilung der Bezirksregierung Münster vergleichbar mit dem bereits eingelagerten Abfall.

12.08.2010
Neue schwachaktive Abfälle eingelagert

Im Juli 2010 wurden erstmals schwach- und mittelradioaktive Abfälle im Zwischenlager Ahaus eingelagert.

Dabei handelt es sich um sogenannte "sonstige radioaktive Stoffe" in Form von "Betriebs- und Stilllegungsabfällen aus deutschen kerntechnischen Anlagen". Das sind beispielsweise Mischabfälle wie Kabel, Schrotte, Bauschutt, Glas, Isolationsmaterial, Kunststoffe und Gummi.

Bevor die Container auf die Reise nach Ahaus gehen durften, musste der Betreiber der Bezirksregierung für jeden einzelnen Behälter  nachweisen, dass die Einlagerung zulässig ist und die Auflagen erfüllt sind. Die Container dürfen, gerechnet ab der ersten Lieferung, maximal zehn Jahre in Ahaus lagern. Voraussichtlich ab 2014 steht dann der Schacht Konrad bei Salzgitter als Endlager für solche Abfälle zur Verfügung. Für die Transportgenehmigung ist die Behörde zuständig, in deren Bereich der jeweilige Spediteur seinen Sitz hat - nicht die Bezirksregierung Münster.

Nach Ankunft auf dem Gelände des Transportbehälterlagers Ahaus überprüften Experten der Bezirksregierung die technische Ausstattung der Transportfahrzeuge und die Einlagerung sowohl strahlenschutz- als auch gefahrgutrechtlich.

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