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"Noch kein Atommüll aus La Hague eingelagert"

BZA dementiert Verdacht

Das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) haben nach eigenen Angaben Hinweise erhalten, „dass in den Tagen vor bzw. nach Pfingsten Atommüll aus der französischen Atommüllfabrik La Hague in Ahaus eingelagert worden sein soll.“ Das Zwischenlager dementiert dies klar.

AHAUS

von von Stefan Grothues

, 12.06.2012

Burghard Rosen, Pressesprecher des Zwischenlagers Ahaus, erklärte am Dienstag in aller Deutlichkeit: „Da ist überhaupt nichts dran. Ich habe keine Erklärung für die Vermutung der Atomkraftgegner. Es hat auch keine Probe- oder Leertransporte gegeben.“ Rosen erklärte, die Rücktransporte von radioaktiven deutschen Abfällen von La Hague nach Ahaus sei erst ab 2020 geplant. Das Aktionsbündnis beruft sich auf „inoffizielle“ Hinweise, denen zufolge „in der 21. oder 22. Kalenderwoche zwei LKW mit Atommüll über Belgien aus La Hague nach Ahaus gefahren“ seien. Der Transport soll unter Polizeibegleitung erfolgt sein. Da das Bundesamt für Strahlenschutz nach Angaben der Atomkraftgegner keine Antwort auf eine Anfrage gab, hat sich das Aktionsbündnis jetzt mit einem Fragenkatalog an die Düsseldorfer Staatskanzlei, an das Wirtschaftsministerium und an das Innenministerium des Landes NRW gewandt.

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