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Ostkomitee will eingetragener Verein werden

Komiteesitzung

AHAUS Das Komitee für Ostkontakte Ahaus-Haaksbergen strebt nach höheren Zielen. Eine Mitgliederrunde hat jetzt beschloss, die Aktivitäten auf eine neue rechtliche Basis als "eingetragener Verein" (e. V.) zu stellen.

19.08.2010

Es wurde eine Vereinssatzung nach der Zweckbestimmung des Komitees verabschiedet und ein Vorstand nach Vereinsrecht gewählt. Diese sollen zur Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Coesfeld eingereicht werden. Die Runde tagte auf „neutralem Boden“ – nicht in einem der Rot-Kreuz-Heime in Ahaus oder Haaksbergen – wie der bisherige und nun bestätigte Vorsitzende Heinz Hollekamp formuliert.

Der seit der Begründung des Komitees nach dem Mauerfall und Abbau des „Eisernen Vorhangs“ bestehende Name bleibt erhalten, ebenso wie sein jetzt in der Satzung beschriebener Zweck: „Die ideelle, materielle und finanzielle Unterstützung von Maßnahmen auf dem Gebiet der sozialen Hilfe und des kulturellen Austausches mit Gemeinden osteuropäischer Länder“. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden. Das Komitee wird damit nach dem Vereinsrecht ein „Ideal-Verein“. Das soll die Bemühungen effizienter und zugleich förderungswürdig machen auf EU- und Landesebene und ebenfalls auch für Spenden von Förderern. Erste Adressen für die Aktivitäten des Komitees waren im Anfang Widnoje und dann auf mehrere Jahre Domodjedowo, beide Städte im südlichen Dunstkreis von Moskau. Seit Juli 1996 konzentriert sich die Hilfe nun auf den Raum Vilkaviskis im Süd-Westen Litauens. 13 Hilfstransporter sind inzwischen dorthin gefahren.

Daneben gab es Jugend- und Schüleraustausche, gegenseitige Besuche aus den Verwaltungen und öffentlichen Einrichtungen sowie mit kirchlichen Vertretern. Einen entsprechenden Überblick gab in der Gründungsversammlung Bernhard Heying, der seit der ersten Stunde und über viele Jahre die Kontakte geplant und begleitet hatte. „Dass Unterstützung und Hilfe noch lange notwendig sein werden, zeigt allein die Tatsache, dass ein Besuch von Ärzten aus Vilkaviskis, der jetzt stattfinden sollte, aus finanziellen Gründen ausfallen musste“, hieß es.

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