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Ottenstein setzt auf Gemeinschaft

04.12.2007

Ottenstein setzt auf Gemeinschaft

Ottenstein Alt- und Neubürger Ottensteins sind zur ersten Infoveranstaltung des Vereins zur Förderung der Dorfgemeinschaft zusammengekommen. Gut 50 Personen folgten der Einladung in den Saal Räckers-Erning. Darunter etliche Niederländer, die erst vor kurzem nach Deutschland gezogen sind. Durch den abwechslungsreichen Vortrag führte Rolf Biedermann, der selbst vor zehn Jahren zugezogen ist.

Auch Ortsvorsteher Bernhard Schnell (Foto) leistete einen großen Beitrag zur Präsentation. Er stellte unter anderem die Geschichte der 1292 gegründeten Gemeinde vor. Während der Veranstaltung kamen viele Vereinsrepräsentanten zu Wort, die den Neulingen ihre Verbände schmackhaft machten. Insgesamt haben die 38 Ottensteiner Vereine über 6200 Mitglieder. "Das bedeutet, jeder Ottensteiner ist im Schnitt in zwei Vereinen", erklärte Biedermann.

Pfarrer Anton Buckebrede sagte einige Worte über die katholische Kirchengemeinde, in der 3077 Mitglieder registriert sind. Thomas Raabe präsentierte den Zuhörern den FC Ottenstein, mit 1300 Mitgliedern der größte Verein des Dorfes. Die KAB, die beiden Schützenvereine und der Heimatverein bekamen ebenfalls Gelegenheit, ihre Programme vorzustellen. Am Ende des Vortrages appellierte Bernhard Schnell an die Neubürger, sich in den Verbänden zu engagieren. "Nur in der Gemeinschaft sind wir stark. Einer alleine macht gar nichts, sag ich immer", bemerkte er. Die Veranstalter wünschen sich für nächstes Jahr noch mehr Interessierte. Der Infoabend für neue Einwohner soll nämlich zur Tradition werden. Außerdem plant der Verein zur Förderung der Dorfgemeinschaft, Neubürger gezielt anzuschreiben und persönlich zu einer Diskussion einzuladen.

Jan Duinker fand die Veranstaltung sehr informativ. Auch wenn er sich schon vorher im Internet über Ottenstein informiert habe. Er lebt seit Juli mit seiner Familie in der Gemeinde. Es gefalle ihm hier gut, sein Sohn sei bereits im Fußballverein.

Der Hauptgrund, weshalb der Niederländer hierher gezogen ist, sei allerdings nicht das üppige Vereinsangebot, sondern seine Arbeit in Almelo. Außerdem gab er zu: "Die Preise hier in Deutschland sind günstiger als in Holland." alh

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