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Platz für 100 Trauergäste

Neubau auf dem Ahauser Friedhof

Etwas verzögert hat sich der Bau der neuen, zwei Millionen Euro teuren Aufbahrungsräume am Friedhof. Bald sollen auch Arbeiten an der Kapelle starten.

Ahaus

15.03.2018
Platz für 100 Trauergäste

In dieser Woche wurde fleißig weiter gearbeitet am neuen Friedhofsgebäude. Hier ist sind durch die Fensterfront schon die sechs Aufbahrungsräume zu sehen.(2) gerick

Durch große Fensterfronten soll alles hell und freundlich wirken, gleichzeitig werden Trauernde mit Hilfe der Innenhofmauern vor den Blicken anderer Friedhofsbesucher geschützt: Auf dem Friedhof am Rotering entstehen seit Juli letzten Jahres neue Aufbahrungsräume. Im Anschluss daran wird die Kapelle am Friedhof kernsaniert.

Wie die Arbeiten voran schreiten, davon machte sich der Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen und Verkehr am letzten Mittwoch ein Bild. „Im Moment liegen wir drei Wochen hinter dem Zeitplan, weil es in den letzten Wochen so stark gefroren hat“, erklärte Bauleiter Lars Schulte-Mesum vom Architektenbüro Fourmove aus Münster. Im Juli soll der Neubau aber genutzt werden können. Wenn die sechs neuen Aufbahrungsräume fertig sind, soll mit dem Rückbau des vorderen Gebäudeteils, in dem jetzt noch die Aufbahrungsräume sind, begonnen werden.

Auch Büro und Archiv

Während die Ausschussmitglieder noch den Rohbau in Augenschein nahmen, in dem neben den Aufbahrungsräumen auch Büro, Archiv und Räume für den Bauhof sowie barrierefreie Toiletten untergebracht werden, erläuterte Architekt Manuel Böwing schon Einzelheiten. So soll in die Decke ein Lichtfries eingebaut werden, das für stimmungsvolle Beleuchtung sorgt. Auch die weißen Mauern draußen, die einen kleinen Innenhof bilden, werden mit Lampen ausgestattet. Zusammen mit dem geplanten Lavendelbeet soll so ein ruhiger Gesamteindruck entstehen.

Noch nicht ganz einig ist sich der Ausschuss darüber, wie der Zugang zu den Aufbahrungsräumen später einmal erfolgt. Die einen favorisieren eine Vergabe von begrenzt gültigen Pinnummern, andere wollen lieber ein Chipsystem einführen.

Renovierung der Kapelle

Auch in der Kapelle wird sich einiges ändern, sobald der Neubau fertig ist. Dort wo jetzt das große Kreuz an der Wand hängt, wird eine Tür eingebaut. So sollen die Särge von den neuen Aufbahrungsräumen aus ganz einfach in die Aussegnungshalle transportiert werden können.

Diese wird auf 155 Qua-dratmeter vergrößert. Zum Sitzen sollen für bis zu 100 Trauergäste Bänke mit integrierter Heizung dienen. Die linke Seite der Kapelle wird komplett aus Glas sein. Von dort aus kann man auf den 460 Quadratmeter großen Innenhof schauen, der als abgeschirmter Treffpunkt für die Trauergäste dienen soll. Bis das neue Friedhofsgebäude genutzt werden kann, dauert es aber noch ein wenig: Es wird voraussichtlich im Februar 2019 fertig sein.

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