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Riesenkran am Rathaus wird wieder abgebaut

Berken-Baustelle Ahaus

Der Riesenkran an der Baustelle für das Berken-Kaufhaus am Rathaus hat ausgedient und soll abgebaut werden. Das geht aber nicht problemlos.

Ahaus

, 20.07.2018
Riesenkran am Rathaus wird wieder  abgebaut

Der Riesenkran an der Berken-Baustelle soll ab Montag abgebaut werden. © Till Meyer

Seit Monaten schon ist er sozusagen das „Wahrzeichen“ des im Bau befindlichen Kaufhauses Berken in der Ahauser Innenstadt: ein riesiger, -zig Tonnen schwerer Kran. Jetzt hat das Ungetüm vor Ort ausgedient und soll wieder abgebaut werden. Nicht nur technisch eine Herausforderung, da das mit Hilfe eines Autokrans erfolgen soll.

Das Problem: Als der Kran aufgebaut wurde und in Betrieb ging, konnte das relativ problemlos geschehen, weil sich dort noch keine Baustelle, sondern eine reine Brache befand. Jetzt aber sind große Teile des Geländes bereits bebaut, die Zuwegung zur Tiefgarage auch. Zu befürchten war daher, dass für die Abbauaktion Straßen (Hindenburgallee) gesperrt, Bäume gefällt, oder zumindest Straßenlaternen versetzt werden müssen. Jetzt aber gibt Bauherr Hans-Georg Berken-Schirmeisen Entwarnung: „Gemeinsam mit der Stadt haben wir eine Alternative gefunden.“ Berken spricht von einer „völlig unproblematischen Lösung“.

Lösung scheint gefunden

Und die sieht so aus: Der Autokran soll auf der bereits jetzt für die Baustellen-Aktivitäten gesperrten Abbiegerspur platziert werden. Eine weitere Straßensperrung wird dadurch überflüssig.

Georg Beckmann, städtischer Beigeordneter, kennt diese Variante zwar noch nicht, spricht aber ebenfalls von einer „unspektakulären Aktion“. Bislang war er allerdings davon ausgegangen, dass der Bauherr für den Kran-Abbau das eigene Grundstück nutzt und der Kran über das Neubaudach gehoben werden muss. Offenbar habe er jetzt eine technisch weniger aufwendige Lösung gefunden.

Stadt nicht zuständig

Georg Beckmann: „Der einzige Punkt, der uns betrifft, war, ob eine Straßenlaterne abgebaut werden kann, dem haben wir zugestimmt.“ Einen Antrag auf neue Straßensperrungen oder andere Maßnahmen habe es aber nicht gegeben, so Beckmann.

Als Stadt sei man in das Ganze auch gar nicht wirklich involviert gewesen. „Es handelt sich um ein privates Vorhaben, wie der Bauherr Berken-Schirmeisen da seinen Kran wieder heraus bekommt, kann uns als Stadt eigentlich egal sein.“

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