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Stets am Bekenntnis der Hoffnung festgehalten

02.12.2007

Ahaus Auch in seiner letzten Predigt als ordentlicher Pfarrer hatte Siegfried Schmidt in der evangelischen Christuskirche deutliche Worte für das Leben der Menschen.

Es sei wichtiger, miteinander Hoffnung zu teilen auf der Basis des christlichen Glaubens statt den eigenen Profit zu steigern.

Viele waren gekommen, um ihm nicht nur zum 30. Jahrestag seiner Ordination als evangelischer Pfarrer zu gratulieren, sondern auch um ihn in den Vorruhestand zu verabschieden.

Die Verabschiedung wurde im weltlichen Rahmen mit vielen Grußworten im Dorothee-Sölle-Haus fortgesetzt.

Superintendent Joachim Anicker sparte genauso wenig mit lobenden Worten über sein Wirken als Pfarrer und als Mensch wie Bürgermeister Felix Büter, der katholische Pfarrer Jürgen Quante und Pfarrerin Gunda Hansen, die den Festakt mit anderen vorbereitet hatte. Anicker hob hervor, dass Schmidt stets seinem Ordinationsspruch gefolgt sei: "Lasst uns festhalten am Bekenntnis der Hoffnung."

Mit Rita Prochnow-Borig aus Dülmen hat sich das Ehepaar Schmidt engagiert für Kinder in Indonesien. Kirchenmeisterin Gisela Meister bedankte sich für das Presbyterium. Rainer Sobottka, wie Schmidt aus dem Ruhrgebiet stammend, schenkte ein Stück Kohle für die gemeinsame Zeit im Männerkreis.

Selbst an seinem Ehrentag warb Schmidt um Hilfe für andere. Die Kollekte des Tages in Höhe von 419, 28 Euro kommt der Aktion "Nadeschda", Frauenberatungsstelle für Opfer von Menschenhandel zugute. emk

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