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Tanzverbot weggerockt

Ahaus Doppelter Premierentag für die Musical AG der Canisiusschule: Gestern begeisterte das junge Ensemble gleich zwei Mal in der Stadthalle - morgens in einer Aufführung für Schüler, abends in der "echten" Premiere vor großem Publikum - Wiederholungen folgen heute und morgen.

15.08.2008

Tanzverbot weggerockt

<p>Gesang und Tanz in mitreißender Qualität: Die Musical-AG der Canisiusschule hat sich mit ihrem neuen Projekt "Footloose" erneut selbst übertroffen. Grothues</p>

Viele werden noch den Tanz- und Musicalfilm "Footloose" aus den 80er Jahren kennen. Der junge Ren McCormack zieht aus Chicago in die Provinzstadt Bomont, in der aufgrund eines tödlichen Autounfalls von vier Jugendlichen, für den der Alkohol, das Tanzen und die Rockmusik verantwortlich gemacht werden, nicht mehr gefeiert und getanzt werden darf.

Der tanzbegeisterte Ren mischt die Stadt auf und gerät dabei in Konflikt mit allen Autoritäten - insbesondere mit Reverend Shaw Moore. Schließlich kann er die Jugendlichen der Stadt auf seine Seite bringen und zusammen mit ihnen die konservativen und engstirnigen Erwachsenen überzeugen, ihr Verbot aufzugeben.

Unglaubliches geleistet

Die Musical-AG der Canisiusschule hat bei der Umsetzung dieses Stoffes Unglaubliches geleistet. Nicht nur die Hauptrollen waren mit Katharina Oelerich, Marina Haase, Franziska Werschmann, Lisa Wenker, Anna Schulten, Hannah Mönkediek, Michael Banasik, Lukas Hofmann und natürlich Markus Schabbing als Ren, Steffen Keul als Reverend glänzend besetzt, sondern auch alle Nebenrollen. Gesang, Tanz und Schauspiel standen bei allen Mitwirkenden auf höchstem Niveau: Mehrstimmige Sätze intonationssicher singen und gleichzeitig dazu tanzen - kein Problem! Höchst anspruchs- und wirkungsvolle Gruppenchoreografien ausführen und das in perfekter Synchronität innerhalb der Gruppe und zur Musik - für die Schülerinnen und Schüler dieser Musical-AG scheinbar selbstverständlich.

Rasante Wechsel

Auch der rasante Wechsel musikalischer Gattungen und Genres - vom Rap zu anrührenden Sololiedern, vom Rock bis hin zum Choral - wurde souverän bewältigt, selbst dann, wenn, wie leider einmal geschehen, das Playback ausfällt. Gelingen konnte so etwas nur, weil viel, intensiv und engagiert geprobt wurde und sich viele an der Organisation und der Umsetzung unter der Leitung von Inge Walters (Regie), Ursula van der Linde-Bancken (musikalische Einstudierung) und Corinna Gottschalk (Choreografie) beteiligten.

Norbert van der Linde

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