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TuS Wüllen feiert Meistertitel

Fußballstadtmeisterschaft in Ottenstein

OTTENSTEIN Die Fußballer des TuS Wüllen haben die Ahauser Stadtmeisterschaft 2010 gewonnen. Im Finale besiegte der TuS Wüllen am Freitagabend den VfB Alstätte mit 3:2 nach Elfmeterschießen und sicherte sich den Wanderpokal der Sparkasse Westmünsterland.

von Von Johannes Kratz

, 08.08.2010

Mann des Abends war der TuS-Torhüter Paul Müller, der in Halbfinale und Endspiel der große Rückhalt seiner Elf war und im Elfmeterschießen gleich zwei Strafstöße parierte. Das Elfmeterschießen das war nötig geworden, weil beiden Teams in 60 Minuten kein Tor gelingen wollte.

Der VfB Alstätte begann, Michael Woltering war der erste Schütze. TuS-Torhüter Paul Müller kam noch an den Ball, lenkte ihn aber ins eigene Netz. Damit stand es 0:1. Für den TuS Wüllen trat Gustav Mauritz an und setzte den Ball sicher zum 1:1 ins Tor. Der zweite VfB-Schütze war Christoph Terhaar, seinen Schuss parierte Müller. Thomas Schneider trat für Wüllen an und erhöhte auf 2:1. Daniel Busch glich für den VfB zum 2:2 aus. Für den TuS Wüllen schoss als Dritter Mannschaftskapitän Mike Hollweg und scheiterte am VfB-Schlussmann Christian Karas. Der VfB konnte aber diesen Fehlschuss nicht nutzen, denn Manuel Endejann setzte den Ball neben den rechten Pfosten ins Toraus, es blieb weiter beim 2:2. Für den TuS behielt Bedi Almaz die Nerven und traf zum 3:2 für Wüllen.

"Muss ich diesen Ball jetzt halten, damit Schluss ist?", fragte TuS Keeper Müller vor dem fünften Torschuss des VfB Alstätte den Schiedsrichter. Die Antwort war ein klares "Ja" und Müller parierte den Torschuss von Patrick Kunze sicher. Damit gewann der TuS Wüllen das Elfmeterschießen mit 3:2, der fünfte Wüllener Schütze musste nicht mehr antreten.

Vorher hatten die Zuschauer ein spannendes Endspiel gesehen. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Die Partie war über weite Strecken ausgeglichen, es gab aber kaum gute Torchancen auf beiden Seiten, die Abwehrreihen. Für den TuS Wüllen hatte Thomas Schneider nach Flanke von der linken Außenbahn das 1:0 auf dem Fußballschuh. VfB-Torhüter Karras konnte in höchster Not gerade noch klären. Auf der anderen Seite entschärfte Müller im Wüllener Gehäuse einen Kopfball von Patrick Wissing. Kurz vor der Halbzeit setzte Johannes Terhaar den Ball nach einem schnellen Vorstoß über das Wüllener Tor ins Aus.

Im zweiten Durchgang gab es für den VfB und den TuS jeweils noch eine gute Chance, die aber nicht genutzt werden konnte. Die Entscheidung fiel erst im Elfmeterschießen und da hatte der TuS Wüllen mit 3:2 das bessere Ende für sich.

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