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Viele Fragen bleiben nach zweieinhalb Stunden Diskussion offen

Geplante Übergangsunterkunft

Viele Anwohner von Fürstenkämpe und Zum Riddebrocks Busch haben am Montagabend mit Politikern und Vertretern der Verwaltung über den geplanten Neubau einer Übergangsunterkunft an der Fürstenkämpe diskutiert. Sachlich, engagiert, teils hitzig - aber ohne wirkliches Ergebnis.

17.11.2014
Viele Fragen bleiben nach zweieinhalb Stunden Diskussion offen

Im voll besetzten Jugendheim St. Josef wurde erregt diskutiert - ohne Ergebnis.

Verwaltungsvorstand Christoph Almering, der Beigeordnete und Bauamtsleiter Georg Beckmann, Norbert Rose (Immobilienwirtschaft) und Herbert Kemmerling (Fachbereich Arbeit und Soziales) beantworteten Fragen, ließen aber auch viele Bereiche offen.

Sie betonten, dass die Entscheidungen aktuell bei der Politik liegen und erinnerten auch daran, dass sowohl Sozial- als auch Bauausschuss zuletzt mit sehr deutlichen Abstimmungen für den Bau einer Einrichtung an der Fürstenkämpe gestimmt hätten. Auch betonten Almering und Kemmerling die unbedingte Notwendigkeit der Einrichtung und der Zeitdruck, unter dem die Verwaltung aktuell stehe.  "Selbst wenn wir noch im Dezember anfangen zu bauen, werden wir erst Mitte 2015 fertig. Wir brauchen die Unterkunft dringend", so Kemmerling. 

Die Anwohner kritisierten zum Einen den Standort und die Größe der geplanten Einrichtung. Ein Übergangswohnheim mit bis zu 50 Bewohnern in direkter Nachbarschaft sahen sie sehr kritisch. Sie pochten auf eine noch stärkere Dezentralisierung der Unterbringung. Auf der anderen Seite sahen sie noch kein umfassendes Konzept für die Unterbringung von Asylbewerbern in Ahaus. Auch die als "Hausmeister" ausgeschriebene Stelle einer Ansprechperson in der neuen Unterkunft war ihnen zu vage.   Die Versammlung endete kurz nach halb elf. Zu einer Einigung zwischen Bewohnern, Politikern und Verwaltung kam es nicht. Alle Seiten sicherten jedoch zu, auch weiterhin den engen Kontakt zu pflegen.  Der Rat soll planmäßig in seiner Sitzung im Dezember endgültig über die Einrichtung abstimmen. In der Zwischenzeit wurde der Bauantrag beim Bauamt der Stadt eingereicht. "Wir warten auf die Genehmigung", sagte Norbert Rose. 

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