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Warum gefräste Grünstreifen Schlaglöchern vorbeugen

Arbeiten am Straßenrand

AHAUS / KREIS BORKEN Für den Landesbetrieb Straßen NRW ist es Routine, für Autofahrer eine lästige Störung im Verkehrsfluss. Für die Straßen und Wege dagegen ist das Fräsen der Grünstreifen neben der Fahrbahn wichtige Erhaltungsarbeit. Warum die Pflege wichtig ist.

von Von Sylvia Lüttich-Gür

, 10.08.2010

Auch wenn die orangen Geräte der Straßenmeistereien in diesen Tagen auf den Straßen im Kreis Borken unmittelbar neben den eigentlichen Straßen arbeiten: Dieser Einsatz kommt der Fahrbahn selbst zu Gute. Der Grund: Vielbefahrene Wege verändern im Laufe der Zeit ihr Profil. Während der Mittelstreifen erhöht stehen bleibt, bilden sich tiefer werdende Fahrrinnen aus.

Wegebaumaterial wird nach außen gedrückt – in Richtung der sich aufbauenden, bewachsenen Bankette, die die Fahrbahn begrenzen. Die Folge dieses Wegdriftens: Das Niederschlagswasser kann nicht mehr seitlich ablaufen und bleibt in den Fahrrinnen stehen. Mit der Zeit entstehen Schlaglöcher. Die Bankettfräse, die hetzt auch in Heek entlang der L 574 zum Einsatz gekommen ist, hat das in die Bankette gedrückte Material aufgenommen und seitlich verteilt. In den Außenbereich der Bankette hat sie eine vertiefte Mulde eingefräst – die Voraussetzung dafür, seitlich abfließendes Wasser auf kürzestem Wege aufzufangen anstatt es in der Fahrrinne zu halten.

Auch wenn die seitlichen Streifen nach der Fräsen-Behandlung kahl aussehen: In der Mulde wachsen schnell wieder Gras und Kräuter, die das Niederschlagswasser gezielt versickern lassen. 

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