Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Ein Dorf im Dorf

„Haus der Vereine“ in Alstätte

Die ehemalige Droste-Hülshoff-Schule ist jetzt ein „Haus der Vereine“. Vor allem der katholischen Kirchengemeinde gefällt’s.

ALSTÄTTE

, 17.05.2018
Ein Dorf im Dorf

Ein Haus mit vielen Möglichkeiten – und vielen Nutzern. Vertreter von Alstätter Vereinen, Verbänden und weiteren Organisationen freuen sich über die neue Nutzung der ehemaligen Hauptschule. © Christian Boedding

Pfarrer Matthias Wiemeler von der katholischen Kirchengemeinde St.-Mariä-Himmelfahrt nennt es „ein Dorf im Dorf“. Gemeint ist das ehemalige Hauptschulgebäude an der Münsterstraße in Alstätte. Es ist zu einem Begegnungs- und Kommunikationszentrum für alle Alstätter geworden. Davon überzeugten sich bei einem Vor-Ort-Termin am Donnerstag Vertreter der Kirchengemeinde, der Politik, der Verwaltung sowie von Vereinen und Verbänden.

Das Gebäude sei ein Fixpunkt für Alstätte, erklärte Pfarrer Matthias Wiemeler. Er könne sich für das Pfarrheim, das im Juni 2017 zeitgleich mit dem Jugendwerk in das Haus einzog, keinen schöneren Ort vorstellen. „Wir können uns hier einen langfristigen Verbleib vorstellen. Die Mischung macht’s. Wir sind mittendrin.“

Nachhaltige Nutzung

Bürgermeisterin Karola Voß erinnerte an die Anfänge der Planung. „Vor gut zwei Jahren kamen Alstätter auf uns zu. Sie beschäftigte eine Frage: Was passiert mit dem Gebäude und den leer stehenden Räumen?“ Gemeinsam mit mit den Alstätter Vereinen sei nach einer guten und sinnvollen Lösung für eine nachhaltige Nutzung gesucht worden. „Es ist uns gelungen, aus der ehemaligen Hauptschule ein Haus für viele zu machen.“

Mittlerweile sind die notwendigen Umbaumaßnahmen durchgeführt worden. Sogar relativ zügig, berichtete Norbert Rose, Fachbereichsleiter Immobilienwirtschaft. „Allerdings mussten wir sehr lange auf die Umsetzung des neuen Schriftzuges warten“, der an der Außenwand aus der Annette-von-Droste-Hülshoff-“Schule“ ein „Haus“ macht. Innen hat sich einiges getan, Zug um Zug werden weitere Räume saniert. Der Zugang ist behindertengerecht, das Haus verfügt zudem über einen Aufzug. Norbert Rose: „Das Obergeschoss ist barrierefrei zu erreichen.“

Aula wird zum Mehrzweckraum

Die Schulaula wurde in einen Mehrzweckraum umgestaltet und dient den Alstätter Vereinen als Veranstaltungsraum und „Bürgerhalle“. Der Musikverein Kreuz und Quer verfügt im Erdgeschoss über Räumlichkeiten, die Taekwondo-Abteilung des VfB Alstätte nutzt seit April 2017 im Keller einen 114 Quadratmeter großen Übungsraum.

Bereits Anfang 2016 war ein Mietvertrag mit der Alstätter Hausarztpraxis Dr. Korbmacher/Dr. Trauschel für einen 315 Quadratmeter großen Teilbereich der Räume abgeschlossen worden. Eine podologische Praxis ist seit März 2017 im Obergeschoss auf 78 Quadratmetern untergebracht. Weitere Räume der ehemaligen Hauptschule werden von der Offenen Ganztagsschule und der Kita Wilde Wiese genutzt. Freie Räume gibt es noch im Obergeschoss.

„Gut, dass das Haus belebt ist“, sagte Beda Lassering, Rektorin der benachbarten Katharinenschule. „Nichts ist schlimmer als ein leeres Gebäude.“

Lesen Sie jetzt