Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Familientragödie mit zwei Toten

Zwei Menschen sterben bei Familiendrama in Ahaus

Ein Familiendrama hat sich am Pfingstsonntag in Ahaus abgespielt. Dabei sind zwei Menschen ums Leben gekommen.

Ahaus

21.05.2018
Familientragödie mit zwei Toten

Am Bispinckplatz in Ahaus sind am Pfingstsonntag zwei Menschen bei einem Familiendrama ums Leben gekommen. © Kip-Pic

Eine Familientragödie hat sich am Pfingstsonntag am Bispinckplatz abgespielt. Ein 62-Jähriger soll nach ersten Erkenntnissen der Polizei zunächst seinen 31-jährigen Sohn und danach sich selbst getötet haben. Der 62-Jährige sei am Sonntag gegen 11.10 Uhr von Anwohnern am Bispinckplatz leblos aufgefunden worden. Das teilten die Polizei und die Staatsanwaltschaft Münster am Montag mit. „Nach ersten Ermittlungen der eingesetzten Mordkommission hat der 62-jährige Vater vermutlich zunächst seinen Sohn getötet und sich anschließend selber vom Dach gestürzt“, erklärte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt laut Mitteilung. An dem Platz lag auch die Wohnung des Mannes.

Aufzeichnungen gefunden

In der Wohnung fand die Polizei schließlich die Leiche des Sohnes. „Die Ermittler fanden in der Wohnung Aufzeichnungen, nach denen der Vater aus dem Leben scheiden wollte“, sagte Martin Botzenhardt. Der Oberstaatsanwalt erklärte auf Nachfrage der Deutschen Presseagentur, dass es keine Anhaltspunkte dafür gebe, dass ein „unbekannter Dritter involviert“ sei. Die Ermittlungen zum genauen Tathergang und die Sicherung der Spuren am Tatort hat eine Mordkommission des Polizeipräsidiums Münster unter Leitung von Kriminalhauptkommissar Joachim Poll übernommen. „Derzeit müssen wir wohl von einem tragischen Ereignis innerhalb der Familie ausgehen“, fasste der leitende Ermittler die ersten Erkenntnisse vom Tatort zusammen.

Der Pressekodex sieht vor, dass über Suizide zurückhaltend berichtet wird. Dies gilt insbesondere für die Nennung von Namen und die Schilderung näherer Begleitumstände. Sollten Sie Suizid-Gedanken haben oder jemanden kennen, der sich das Leben nehmen will, dann wenden Sie sich bitte an die kostenlose Telefonseelsorge unter (0800) 111 0 111 oder (0800) 111 0 222 116 123.
Lesen Sie jetzt