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„Aktion pro Afrika“

BOCHUM Rollstühle zählen, einen Zahnarztstuhl auf einen Lastwagen wuchten, Briefe schreiben und Kuchen backen: Seit über zehn Jahren leistet eine Gruppe Ärzte und Freunde handfest Entwicklungshilfe.

29.10.2007

Sie lassen ihre persönlichen Kontakte spielen, um an teure Medizintechnik aus erster und zweiter Hand zu kommen. Insgesamt 90 Seecontainer mit medizinischer Ausrüstung – sorgsam gepolstert mit Sommerkleidung – gingen nach Kuba: gezielt in bestimmte Krankenhäuser, wo genau die Teile fehlten.

Humanitäre Cubahilfe

Inzwischen sind die Ehrenamtler der Humanitären Cubahilfe mit Sitz in Bochum erfahren genug, um dort zu helfen, wo das Gesundheitssystem kaum diesen Namen verdient: im westafrikanischen Mali. In Dortmund packen die Helfer unter dem Projektnamen „Aktion pro Afrika“ (APA) am 2. November den ersten Seecontainer. Die Höhepunkte sind: rund 30 Krankenhausbetten, 20 Säcke mit OP-Kleidung, drei Ultraschallgeräte, ein Echokardiographiegerät, eine große Absaugpumpe, zahlreiche chirurgische Instrumente für den Operationssaal und drei Wandtafeln für Schulen. Die Ärzte haben in Mali durch persönliche Kontakte zuverlässige Kollegen und Partner gefunden: der Allgemeinarzt Dr. Seydou Sougoulé und Haby Dembele organisieren die deutsche Hilfe vor Ort.

Fernsehteam

In der Stadt Koutialla in Mali warten Ärzte, Pfleger und Patienten jetzt schon sehnlichst auf die Instrumente und Geräte. Sogar ein örtliches Fernsehteam wird in Mali die Ankunft des ersten Containers filmen. Kontaktadresse in Bochum: Dr. med. Herbert Querfurt, Tel. (0234) 961560, oder mobil 0171-9537678