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Aktion um Straßenschilder

Aktion um Straßenschilder

Mit solchen gelben Säcken wurden vor 20 Jahren Verkehrsschilder in Selm verdeckt. Der Künstler Heinz Cymontkowski hat solch einen Sack gesammelt. geschwinder

Selm. Vor 20 Jahren gab es eine besondere Aktion in Selm, die „(K)ein Schild in Selm“ hieß. Dabei haben die Organisatoren jede Menge Straßenschilder mit gelben Säcken verhüllt, sodass sie nicht mehr zu lesen waren. Damit wollten sie darauf aufmerksam machen, dass an den Straßen ziemlich viele Verkehrsschilder stehen, die eigentlich überflüssig sind.

Zum Beispiel gab es vor 20 Jahren viele Schilder, die genau erklärten, wie genau man sein Auto parken darf. Das müssen die Autofahrer aber eigentlich auch so merken. Oder es gab ein Schild, das warnte davor, dass in wenigen Metern eine Ampel kommt. Dabei sehen Autofahrer die Ampel ja auch ohne Schild. Damals warnten Experten davor, dass jeder Autofahrer in kurzer Zeit nur eine begrenzte Zahl von Schildern sehen könne. Wenn also zu viele Zeichen an der Straße stehen, könnten die Autofahrer wichtige Hinweise übersehen.

Nach einer Woche (K)ein Schild in Selm wurden viele der verhüllten Schilder ganz abgebaut, weil man festgestellt hatte, es geht auch ohne. 471 Schilder hatte Selm nach einer Woche weniger. Das war eine riesige Menge für die relativ kleine Stadt. Die Aktion vor 20 Jahren brachte Selm richtig viel Aufmerksamkeit in ganz Deutschland ein. Jessica Hauck

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