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Aktionen der "und-jetzt?!"-Konferenz

Uni Witten/Herdecke

Von Kopfschütteln bis strahlendem Lächeln - so haben am Mittwoch die Menschen in der Stadt reagiert, als ihnen Wildfremde spontan ihre Hilfe angeboten haben. Die freiwilligen Helfer waren rund 200 Teilnehmer der "und-jetzt?!"-Konferenz an der Uni Witten/Herdecke.

WITTEN

von Von Karin von Cieminski

, 11.08.2010
Aktionen der "und-jetzt?!"-Konferenz

Hendrik (20) zeigte den Menschen, wie schön ein Tag sein kann, wenn man lächelt.

Die dreistündige Aktion gehörte zu ihrem Programm. Die jungen Freiwilligen aus ganz Deutschland waren alle als Entwicklungshelfer im Ausland und holen sich bei der Konferenz bis Samstag Anregungen, wie sie ihre Erfahrungen weiter nutzen können.

Die meisten Teilnehmer zogen in kleinen Gruppen für ihre Aktion direkt in die Innenstadt, teilweise boten sie auch rund um die Uni ihre Hilfe an. Konkrete Anlaufstellen hatten sie sich nicht überlegt und waren deshalb gefasst auf unterschiedliche Reaktionen.

Gutes tun Tina, Elisabeth, Michael und Jonathan wollten zunächst den Mitarbeitern in den Geschäften Gutes tun. Das Quartett bot an beim Einräumen oder Tische abwischen zu helfen oder Kaffee zu holen. Drogeriemarkt, Bäcker und Handy-Laden lehnten ab: Es sei ja nett gemeint, doch käme man schon zurecht oder dürfe das aus rechtlichen Gründen nicht.

Freiwilliges Engagement Ähnliche Erlebnisse hatten ihre Kollegen, mit denen sie sich unterwegs austauschten. Mehr Erfolg hatte eine Gruppe, die Schminke und Spielzeug mitgebracht hatte. Die Kinder nahmen das ehrenamtliche Karten spielen gern wahr. Das Quartett hat schließlich auch noch sehr dankbare Abnehmer für ihr freiwilliges Engagement gefunden: Pakete schleppen für einen Kurierfahrer und Bücher sortieren in der Stadtbücherei.