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Alltag ohne Hürden

07.06.2018
Alltag ohne Hürden

Auf dem Tablet beantwortete ein Gruppe aus Borkern am Donnerstag, wie fußgängerfreundlich sie den Selmer Ortsteil findet.rn-Foto Rademacher © Marie Rademacher

Von Marie Rademacher

Bork. Es tut dem Körper gut, wenn man sich viel bewegt. Das sagen nicht nur Sportlehrer und Ärzte immer wieder gerne, sondern das sagt auch Minh-Chau Tran. Sie kennt sich besonders gut aus, wenn es um Städteplanung geht, und arbeitet an der Uni Duisburg-Essen. Sie meint: Wenn eine Stadt oder ein Dorf so gebaut ist, dass Menschen sich dort gerne zu Fuß fortbewegen, dann tun sie das auch. Am Donnerstag war sie zusammen mit ihrem Team zu Gast im Selmer Ortsteil Bork und hat sich mit einer Gruppe Anwohner mal angeschaut, wie fußgängerfreundlich das Dorf eigentlich ist.

Die Gruppe war sehr gemischt. Es war zum Beispiel ein Mann dabei, der auf den Rollstuhl angewiesen ist, oder eine junge Mutter, die ihr Kind im Kinderwagen dabei hatte. Da kann es schon schwierig werden, über die Straße zu gehen. Wenn zum Beispiel der Bordstein zu hoch ist. Oder wenn der Fußweg insgesamt zu schmal ist, sodass man mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Rollator gar nicht durchkommt. Dann ist es ja klar, dass viele lieber auf das Auto umsteigen – und sich so eben doch nicht bewegen. Damit sich das ändert, hatte das Quartiersmanagement in Bork die Aktion initiiert.

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